Die den gelehrten und klugen verborgenen geheimnisse

11/12/2017 by

 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. (Matthäus XI, 25)

 Es mag sonderbar erscheinen, dass Jesus Gott dafür dankt, dass er diese Dinge nur den einfachen und kleinen Leuten offenbart hat, die arm im Geiste sind, und sie den Weisen und Klugen, die dem Anschein nach eher im Stande sind, sie zu verstehen, vorenthalten hat. Unter Ersteren muss man die Demütigen verstehen, die sich vor Gott klein machen und nicht meinen, sie seien allen Menschen überlegen. Letztere sind die Stolzen, die wegen ihres weltlichen Wissens eingebildet sind und sich für klug halten, da sie Gott leugnen. Und wenn sie Ihn nicht von vornherein ablehnen, sprechen sie Ihn zumindest wie einen Ebenbürtigen an. In der Antike war das Wort ‚weise’ ein Synonym für ‚gelehrt’. Deshalb überl.sst Gott ihnen die Suche nach den Geheimnissen der Erde und offenbart den Bescheidenen und Demütigen, die sich vor Seiner Herrlichkeit verneigen, die Geheimnisse des Himmels.

Ebenso verhält es sich heute mit den großen Wahrheiten, die durch den Spiritismus offenbart werden. Manche Ungläubigen wundern sich, dass die Geister sich so wenig Mühe geben, sie zu überzeugen. Der Grund ist, dass sie sich vorzugsweise mit den Menschen beschäftigen, die sich bemühen, nach bestem Gewissen und in Demut das Licht zu suchen, als mit denjenigen, die glauben, das ganze Licht zu besitzen und scheinbar denken, Gott müsste überglücklich sein, wenn Er sie zu Sich zurückführt, indem Er ihnen Seine Existenz beweist.

Die Macht Gottes kommt in den kleinsten wie auch den größten Dingen zum Vorschein. Er stellt Sein Licht nicht unter den Scheffel, sondern verbreitet es überall in vollem Glanz. Blinde sind daher diejenigen, die es nicht sehen. Gott will ihnen die Augen nicht mit Gewalt öffnen, da sie diese ja lieber geschlossen halten.  Ihr Tag wird kommen. Zuvor müssen sie jedoch die Angst der Dunkelheit spüren und in der Hand, die ihren Stolz erschüttert, Gott erkennen und darin nicht etwa einen Zufall sehen. Um die Ungläubigkeit zu besiegen, wendet Gott die Mittel an, die Ihm je nach Individuum geeignet erscheinen. Es steht dem Ungläubigen nicht zu, Gott vorzuschreiben, was Er zu tun hat, oder Ihm zu sagen: „Wenn Du mich überzeugen willst, musst Du das so oder so anstellen, lieber zu diesem Zeitpunkt als zu jenem, weil es mir gerade so passt.“ Die Ungläubigen sollten sich daher nicht wundern, wenn Gott und die Geister, welche die ausführenden Kräfte Seiner Gebote sind, sich ihren Forderungen nicht unterwerfen. Sie sollten sich aber fragen, was sie dazu sagen würden, wenn der Letzte ihrer Bediensteten ihnen Vorschriften machen würde. Gott stellt Bedingungen, doch Er fügt sich ihnen nicht. Er hört diejenigen gütig an, die sich in Demut an Ihn wenden, nicht jedoch jene, die glauben, sie seien mehr als Er.

Nun wird man fragen, könnte Gott sie nicht persönlich durch Aufsehen erregende Zeichen erschüttern, vor denen sich sogar der hartnäckigste Ungläubige verneigen müsste? Zweifellos könnte Er das. Worin bestünde jedoch ihr Verdienst und wozu wäre das alles gut? Sieht man nicht tagtäglich Menschen, die sich gegen die offenkundigsten Tatsachen sperren und sogar sagen: „Auch wenn ich es sehen würde, würde ich es nicht glauben, denn ich weiß , es ist unmöglich.” Wenn sie sich weigern, die Wahrheit zu erkennen, dann deshalb, weil weder ihr Geist reif genug ist, sie zu verstehen, noch ihr Herz, um sie zu fühlen. Der Stolz ist der graue Star, der ihnen die Sicht verschleiert.  Wozu sollte man einem Blinden das Licht zeigen? Zunächst einmal muss man die Ursache des Übels heilen. Deshalb kuriert Gott, wie ein geschickter Arzt, zuerst den Stolz. Er gibt Seine verirrten Kinder nicht auf, da Er weiß, dass sich ihre Augen früher oder später öffnen werden. Er will aber, dass dies aus eigenem Willen heraus geschieht. Und Er weiß, dass sie sich dann, besiegt durch die Qualen der Ungläubigkeit, von selbst in Seine Arme werfen und Ihn, wie der verlorene Sohn, um Vergebung bitten werden.

KAPITEL VII –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

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Palestra: Brasil, coração do mundo, pátria do evangelho – 2 Parte

09/12/2017 by

13.12.17

Expositor:   Raymond Clausen

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

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Was man unter „im Geiste arm“ zu verstehen hat

04/12/2017 by

Selig sind, die im Geiste arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matthäus – V, 3)

 Die Ungläubigkeit hat sich lustig über diese Maxime gemacht: „Selig sind, die im Geiste arm sind.“  ebenso wie über viele andere Sachen, die sie nicht versteht. Unter „im Geiste arm“ versteht Jesus nicht die Geistigbehinderten, sondern die Demütigen. Er sagt, dass ihnen das Himmelreich gehört und nicht den hochmütigen Menschen.

Menschen von irdischer Kultur und Intelligenz, schätzen sich auch selbst im Allgemeinen so hoch ein, dass sie die Sache Gottes als ihrer unwürdig betrachten. Fast immer nur, um sich selbst besorgt, können sie keine Gedanken zu Gott emporheben. Diese Tendenz, sich für so überlegen zu halten, bringt sie oft genug dazu, alles zu verneinen, das ihnen höher steht. Damit sie nicht erniedrigt vor anderen da stehen, verneinen sie die Göttlichkeit selbst. Wenn sie sich nämlich einverstanden erklärten, die Göttlichkeit zu akzeptieren, würden sie eines ihrer schönsten Attribute bestreiten: Ihre mit weiser Vorsehung bedachte Wirkung auf die irdischen Angelegenheiten, da sie ja überzeugt sind, sie alleine könnten die Welt gut regieren. Sie legen ihre Intelligenz als universellen Maßstab an und fühlen sich in der Lage, alles zu verstehen. Daher können sie die Möglichkeit, dass es etwas gibt, was sie nicht verstehen, nicht akzeptieren. Haben sie ein Urteil gefällt, dann ist es unwiderruflich.

Wenn sie die Existenz der unsichtbaren Welt und einer übermenschlichen Macht nicht gelten lassen, dann nicht etwa, weil dies ihr Vorstellungsvermögen übersteigt, sondern weil sie sich gegen den Gedanken auflehnen, dass etwas existiert, dem sie nicht überlegen sind und das sie von ihrem Sockel stürzen würde. Aus diesem Grunde haben sie für alles, was nicht aus der sicht‐  bzw. greifbaren Welt kommt, nur ein verächtliches Lächeln übrig. Sie halten sich für zu gebildet und geistreich, um an Sachen zu glauben, die ihrer Ansicht nach nur für die einfachen Menschen gut sind und betrachten diejenigen als „im Geiste arm “, die solche Dinge ernst nehmen.

Doch, was immer sie auch sagen, sie werden, genau wie die anderen, in diese unsichtbare Welt eingehen, die sie so sehr in das Lächerliche ziehen. Dann werden sie die Augen öffnen und ihren Irrtum erkennen. Aber Gott, Der gerecht ist, kann jemanden, der Seine Macht missachtet hat, weder in derselben Weise empfangen, wie denjenigen, der sich Seinen Gesetzen demütig untergeordnet hat, noch beiden die gleiche Stellung verleihen. Indem Jesus sagt, das Himmelreich gehöre den einfachen Menschen, erklärt er, dass niemand ohne die Bescheidenheit im Herzen und die Demut im Geiste  dort aufgenommen wird. Somit wird der Unwissende, der diese Eigenschaften besitzt, dem Gelehrten, der mehr an sich als an Gott glaubt, vorgezogen. In jedem Fall erhebt Jesus die Demut in den Rang der Tugenden, die uns näher zu Gott bringen und ordnet den Stolz den Lastern zu, die uns von Ihm entfernen. Der Grund hierfür ist ein natürlicher: Demut bedeutet, sich Gott zu unterwerfen, Stolz jedoch heißt, sich gegen Gott aufzulehnen. Für die zukünftige Glückseligkeit des Menschen ist es, irdisch betrachtet, also wertvoller, arm im Geiste  zu sein, dafür aber reich an moralischen Eigenschaften.

KAPITEL VII –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

Palestra: O Centro Espirita e seus trabalhadores

02/12/2017 by

06.12.17

Expositor:   Lea Angst

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

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Estudo Sistematizado da Doutria Espirita – ESDE – Nesta segunda dia 04 de Dezembro

02/12/2017 by

Sein eigenes Leben opfern

27/11/2017 by

 Ist derjenige, der seines Lebens überdrüssig ist, jedoch keinen Selbstmord begehen möchte, schuldig, wenn er den Tod auf dem Schlachtfeld sucht, mit dem Gedanken, sich durch seinen Tod nützlich zu machen?

Ob sich der Mensch das Leben nimmt oder sich umbringen lässt, das Ziel ist immer, das Leben zu verkürzen; folglich gibt es den absichtlichen Selbstmord und den herbeigeführten. Der Gedanke, sein Tod könne für etwas nützlich sein, ist trügerisch. Er ist nur ein Vorwand, um seine Tat zu beschönigen, um sich vor sich selbst zu entschuldigen. Wenn er ernsthaft den Wunsch hätte, seinem Land zu dienen, würde er versuchen zu leben, um es zu verteidigen und nicht zu sterben. Denn tot kann er dem Land nicht mehr nützlich sein. Die wahre Ergebenheit besteht nur darin, keine Angst vor dem Tod zu haben, wenn es darum geht, nützlich zu sein und der Gefahr zu trotzen und, wenn nötig, sein Leben vorzeitig und ohne Reue zu opfern. Aber die geplante Absicht, den Tod zu suchen, indem man sich der Gefahr aussetzt, selbst um einen Dienst zu erweisen, macht den Wert dieser Tat zunichte.

(Hl. Ludwig, Paris, 1860)

KAPITEL V –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

Palestra: Laços de afetos nos nossos convívios

25/11/2017 by

29.11.17

Expositor:   Simone Martins

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

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Estudo do Livro dos Espíritos – LE – Nesta segunda dia 27 de Novembro

24/11/2017 by

Soll man den Prüfungen seines nächsten ein ende setzen?

20/11/2017 by

Soll man den Prüfungen seines Nächsten möglichst ein Ende setzen oder aus Achtung vor dem Plan Gottes die Zustände ihren Lauf nehmen lassen?

Wir haben euch wiederholt gesagt, dass ihr auf diesem Planeten der Abbüssung seid, um eure Prüfungen zu vollenden; und dass alles, was euch geschieht, Folgen aus eueren früheren Existenzen sind, der Schuldenanteil, den ihr noch zu bezahlen habt. Dieser Gedanke ruft jedoch bei manchen Menschen Überlegungen hervor, die unbedingt abgestellt werden müssen, weil sie schlimme Folgen haben könnten.

Einige denken, dass, wenn sie auf der Erde schon zur Buße sind, sie den Prüfungen ihren Lauf nehmen lassen müssen. Ebenso verhält es sich mit denjenigen, die sogar soweit gehen zu glauben, man müsse nichts tun, um sie zu mildern, sondern im Gegenteil, die Prüfungen noch verschärfen, um noch mehr Nutzen daraus zu ziehen. Das ist ein großer Irrtum. Ja, eure Prüfungen sollen den Weg gehen, den Gott euch vorgezeichnet hat. Kennt ihr aber diesen Weg? Wisst ihr, wie weit sie gehen müssen und ob der barmherzige Vater über das Leiden dieses oder jenes Bruders nicht gesagt hat: „Bis hierher und nicht weiter”? Wisst ihr denn, ob Seine Vorsehung euch nicht ausgewählt hat, nicht etwa als Werkzeug der Pein, um das Leid des Schuldigen noch zu verschlimmern, sondern als tröstender Balsam, um die Wunden zu heilen, die Seine Gerechtigkeit geöffnet hat? Wenn ihr also einen euerer Brüder seht, der vom Schicksal getroffen wurde, dann sagt nicht: Das ist die Gerechtigkeit Gottes, sie muss ihren Lauf nehmen. Im Gegenteil, sagt euch: „Lasst uns sehen, mit welchen Mitteln mich der barmherzige Vater ausgestattet hat, um das Leid meines Bruders zu lindern. Lasst uns sehen, ob mein moralischer Beistand, meine materielle Hilfe oder mein Rat ihm nicht helfen können, diese Prüfung mit mehr Kraft, Geduld und Schicksalsergebenheit zu überstehen. Lasst uns auch sehen, ob Gott mir nicht ein Mittel an die Hand gegeben hat, um dieser Prüfung ein Ende zu setzen; ob es mir selbst nicht als Prüfung, vielleicht ja als Abbüssung, auferlegt wurde, das Übel abzustellen und es durch Frieden zu ersetzen.

Helft euch daher stets bei eueren jeweiligen Prüfungen und betrachtet euch nie als Folterinstrumente. Dieser Gedanke muss jeden Menschen, der ein gutes Herz hat, empören, vor allem den Spiritisten. Denn der Spiritist muss, mehr als jeder andere, das unendliche Ausmaß der Güte Gottes begreifen. Als Spiritist muss man daran denken, dass das ganze Leben ein Akt der Liebe und der Ergebenheit ist und dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen wird, was immer er auch tut, um den Entscheidungen des Herrn entgegenzuwirken. Er kann daher ohne Furcht alles unternehmen, um die Bitterkeit der Prüfungen zu lindern, aber Gott allein kann sie beenden oder verlängern, je nachdem, wie Er es für angebracht hält.

Wäre nicht ein Zeichen von überm..igem Hochmut bei dem Menschen zu finden, der sich dazu berechtigt fühlte, das Schwert gewissermaßen noch einmal in die Wunde zu stoßen? Oder die Dosis des Giftes in der Brust des Leidenden zu erhöhen, unter dem Vorwand, dergestalt sei seine Abbüssung? Ja! Betrachtet euch vielmehr immer als ein Instrument, das ausgewählt wurde, Schmerzen zu beheben.

Fassen wir demnach zusammen: Ihr seid alle auf der Erde, um abzubüssen, aber ihr solltet euch alle, ausnahmslos, nach Kräften bemühen, die Abbüssungen euerer Geschwister nach dem Gesetz der Liebe und der Nächstenliebe zu lindern.

(Bernardin, Schutzgeist, Bordeaux, 1863)

KAPITEL V –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

Palestra: Missionários da Luz – Cap. 1

18/11/2017 by

22.11.17

Expositor:   Carolina Grimm

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

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