DIE NACHSICHT

21/05/2018 by

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Liebe Freunde, seid streng mit euch selbst und mild mit den Fehlern der Nächsten. Das ist auch eine Form, die Nächstenliebe zu üben, die sehr wenige beachten. Ihr alle habt schlechte Angewohnheiten zu bekämpfen, Fehler zu verbessern und Gewohnheiten zu verändern. Ihr alle habt eine mehr oder weniger schwere Last, von der ihr erleichtert werden möchtet, um bis an die Spitze des Berges der Entwicklung zu steigen. Warum denn so akribisch in Betrachtung unserer Nächsten und so kurzsichtig, wenn wir uns selbst betrachten? Wann werdet ihr es lassen, den Splitter in dem Auge eueres Bruders zu sehen, der euch verletzt und stattdessen dem Balken vor eueren Augen mehr Beachtung schenken, der euch blind macht und euch von Sturz zu Sturz treibt? Vertraut den guten Geistern, die eure Brüder sind. Alle Menschen, die stolz genug sind, sich in Tugend und Verdienst erhabener zu schätzen, als ihre inkarnierten Mitmenschen, sind unvernünftig und werden sich vor Gott am Tag ihrer Gerechtigkeit schuldig machen und die Bestrafung dafür erhalten. Der wahre Charakter der Nächstenliebe ist Bescheidenheit und Demut. Mit diesen Eigenschaften bekommen die Fehler unseres Mitmenschen nur zweitrangige Wichtigkeit. Man möge sich vielmehr bemühen, alles, was gut und tugendhaft an den anderen ist, hervorzuheben. Auch wenn das menschliche Herz nun ein Abgrund von Korruption ist, beherbergt es fast immer in der tiefsten Ecke, den Keim von guten Gefühlen, einen Blitzfunken von geistiger Essenz.

Der Spiritismus ist eine gesegnete und tröstende Lehre. Glücklich seien diejenigen, die ihn kennen und von der heilsamen Lehre der Geister Gottes Nutzen ziehen. Für sie ist der Weg beleuchtet. Sie können entlang dieses Weges die Worte lesen, die ihnen den Weg zeigen, das Ziel zu erreichen: praktizierte Nächstenliebe, Nächstenliebe von Herz zu Herz, so wie zu sich selbst. In einem Wort: Nächstenliebe zu allen und Gottes Liebe über allem. Weil Gottes Liebe alle Pflichten umfasst und weil es unmöglich ist, Gott wirklich zu lieben ohne Nächstenliebe zu praktizieren, worauf Er ein Universalgesetz für alle Menschen baut.

Dufêtre, Bischof von Nevers, Bordeaux

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 18

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Palestra: Cultivando a Alegria

18/05/2018 by

Responder

16/05/2018 by

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“A vossa palavra seja sempre agradável, temperada com sal, para que saibais como responder a cada um.”
                                                                                                     Paulo (Colossenses, 4:6)

O ato de responder proveitosamente a inteligências heterogêneas exige qualidades superiores que o homem deve esforçar-se por adquirir.

Nem todos os argumentos podem ser endereçados, indistintamente, à coletividade dos companheiros que lutam entre si, nas tarefas evolutivas e
redentoras.

Necessário redargüir, com acerto, a cada um.

Ao que lida no campo, não devemos retrucar mencionando espetáculos da cidade; ao que comenta dificuldades ásperas do caminho individualista, não se replicará com informações científicas de alta envergadura.

Primeiramente, é imprescindível não desagradar a quem ouve, temperando a atitude verbal com a legítima compreensão dos problemas da vida, constituindo-nos um dever contribuir para que os desviados da simplicidade e da utilidade se reajustem.

Toda resposta em assunto importante é remédio.

É indispensável saber dosá-lo, com vista aos efeitos.

Cada criatura tolerará, com benefício, determinada dinamização.

As próprias soluções da verdade e do amor não devem ser administradas sem esse critério.

Aplicada em porções inadequadas, a verdade poderá destruir, tanto quanto o amor costuma perder…

Ainda que sejas interpelado pelo maior malfeitor do mundo, deves guardar uma atitude agradável e digna para informar ou esclarecer.

Saber responder é virtude do quadro da sabedoria celestial.

Em favor de ti mesmo, não olvides o melhor modo de atender a cada um.”

Pão Nosso – Emmanuel – Chico Xavier

DIE NACHSICHT

14/05/2018 by

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Seid nachsichtig mit den Fehlern der Fremden, welche auch immer sie sind. Urteilt nicht mit Strenge, außer bei eueren eigenen Handlungen, denn der Herr wird bei euch dieselbe Nachsicht anwenden, die ihr bei den anderen angewendet habt.

Unterstützt die Starken: Regt ihre Standhaftigkeit an! Und stärkt die Schwächeren, in dem ihr ihnen die Güte Gottes zeigt, die jede Reue in Betracht zieht. Zeigt allen das Engelwesen der Reue, das über die menschlichen Fehler seine weißen Flügel ausbreitet und somit das, was unrein ist, vor den Augen derjenigen versteckt, die es nicht sehen können. Versteht all die unendliche Barmherzigkeit eueres Vaters und vergesst nie Ihm in Gedanken und durch eure Handlungen zu sagen: „Verzeih uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern verzeihen.“ Begreifet gut den Sinn dieser erhabenen Worte, in denen nicht nur der Wortlaut bewundernswert ist, sondern auch die in ihnen verborgene Lehre.

Was erbittet ihr vom Herrn, wenn ihr um Vergebung bittet? Nur die Auslöschung euerer Fehler? Eine Auslöschung, die zu nichts führt. Denn, wenn Gott eure Fehler ausschließlich vergessen würde, würde er nicht bestrafen, das ist richtig. Er würde dennoch aber auch nicht mehr belohnen.  Er kann keine Belohnung geben, für Gutes, das nicht getan wurde, umso weniger für das Übel, das getan wurde, selbst wenn dieses vergessen worden wäre. Indem ihr Ihn um Vergebung eurer Fehler bittet, bittet ihr um die Gefälligkeit Seiner Gnade, um nicht noch mal fehlzugehen und um die nötige Kraft für einen neuen Weg. Ein Weg der Ergebenheit und der Liebe, zu dem ihr der Reue die Wiedergutmachung hinzufügen könnt.

Wenn ihr eueren Brüdern vergebt, gebt euch nicht nur mit dem Schleier der Vergessenheit zufrieden, den ihr über ihre Fehler werft. Dieser Schleier ist vor eueren Augen oft sehr durchsichtig. Fügt Liebe zur Vergebung hinzu, tut für ihn alles, was ihr von euerem Vater erbittet. Ersetzt den Zorn, der befleckt, durch die Liebe, die reinigt. Predigt durch das Vorbild von dieser aktiven Nächstenliebe, die Jesus euch unermüdlich gelehrt hat. Predigt sie, wie er selbst es tat, während der Zeit, die er auf der Erde gelebt hat, sichtbar für die physischen Augen und wie er sie immer noch unaufhörlich für die spirituellen Augen sichtbar predigt. Folgt diesem himmlischen Vorbild, marschiert hinter seinen Fußspuren, sie werden euch zu einem Zufluchtsort führen, an dem ihr die Erholung nach dem Kampf findet. Nehmt, wie Christus, euer Kreuz auf euch und schreitet, aber mit Tapferkeit, den beschwerlichen Leidensweg bergan, denn dort oben ist die Verherrlichung.

Jean, Bischof von Bordeaux, 1862

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 17

Palestra: A busca da Perfeição

11/05/2018 by

Segundo a carne

09/05/2018 by

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“Porque, se viverdes segundo a carne, morrereis.”
Paulo (Romanos, 8:13)

Para quem vive segundo a carne, isto é, de conformidade com os impulsos inferiores, a estação de luta terrestre não é mais que uma série de acontecimentos vazios.

Em todos os momentos, a limitação ser-lhe-á fantasma incessante.

Cérebro esmagado pelas noções negativas, encontrar-se-á com a morte, a cada passo.

Para a consciência que teve a infelicidade de esposar concepções tão escuras, não passará a existência humana de comédia infeliz.

No sofrimento, identifica uma casa adequada ao desespero.

No trabalho destinado à purificação espiritual, sente o clima da revolta.

Não pode contar com a bênção do amor, porquanto, em face da apreciação que lhe é própria, os laços afetivos são meros acidentes no mecanismo dos desejos eventuais.

A dor, benfeitora e conservadora do mundo, é-lhe intolerável, a disciplina constitui-lhe angustioso cárcere e o serviço aos semelhantes representa pesada humilhação.

Nunca perdoa, não sabe renunciar, dói-lhe ceder em favor de alguém e, quando ajuda, exige do beneficiado a subserviência do escravo.

Desditoso o homem que vive, respira e age, segundo a carne!

Os conflitos da posse atormentam-lhe o coração, por tempo indeterminado, com o mesmo calor da vida selvagem.

Ai dele, todavia, porque a hora renovadora soará sempre!

E, se fugiu à atmosfera da imortalidade, se asfixiou as melhores aspirações da própria alma, se escapou ao exercício salutar do sofrimento, se fez questão de aumentar apetites e
prazeres pela absoluta integração com o “lado inferior da vida”, que poderá esperar do fim do corpo, senão sepulcro, sombra e impossibilidade, dentro da noite cruel?”

Pão Nosso – Emmanuel – Chico Xavier

DIE NACHSICHT

07/05/2018 by

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Spiritisten, wir wollen heute über die Nachsicht sprechen, dieses sanfte brüderliche Gefühl, das alle Menschen mit ihren Nächsten einüben sollen, das aber von so wenigen praktiziert wird.

Die Nachsicht sieht nicht die Fehler der anderen und wenn doch, dann vermeidet sie es, diese zu beschreiben und die Fehler öffentlich zu nennen. Im Gegenteil, die Nachsicht verbirgt die ihr bekannten Fehler und vermeidet ihre Offenbarung. Wenn die „böse Zunge“ diese Fehler entdeckt, sucht die Nachsicht immer eine Entschuldigung dafür. Sie findet eine vernünftige und ernsthafte Entschuldigung und keine, welche die Fehler zu mildern nur vortäuscht, um sie dann aber mit falscher Verschlagenheit zu offenbaren.

Der nachsichtige Mensch macht sich niemals Sorgen über die schlechten Taten anderer gegen ihn, außer es ist, um einen Dienst zu erweisen. Und auch in diesem Fall hat er die Umsicht, diese schlechten Taten möglichst abzumildern. Er macht keine schockierende Beobachtung und spricht nicht gleich die Verurteilung aus, sondern gibt möglichst vorsichtige Ratschläge. Wenn ihr kritisiert, welche Schlussfolgerung kann man aus eueren Worten ziehen? Dass, wenn ihr urteilt, ihr selbst nicht das gemacht habt, was ihr kritisiert und deswegen wertvoller seid, als die Beschuldigten? Ach, Mensch! Wann werdet ihr anfangen, eure eigenen Herzen, eure eigenen Gedanken und Taten zu verurteilen ohne euch Sorgen darüber zu machen, was euer Bruder macht? Wann werdet ihr schließlich eure Augen strenger auf euch selbst ausrichten?

Seid deswegen streng mit euch selbst und mild mit dem Nächsten. Denkt an Den, Der in der höchsten Instanz die Gerechtigkeit verkündet und Der in die tiefsten Gedanken eines jeden Herzens sieht. Er entschuldigt infolgedessen oft jene Fehler, die ihr verurteilt oder verurteilt diese, die ihr entschuldigt, weil Er das Motiv aller Taten kennt. Denkt daran, dass ihr, die ihr so laut ruft: „Anathema!95 “, vielleicht noch viel gröbere Fehler begangen habt.

Seid nachsichtig, meine Freunde, weil die Nachsicht anzieht, beruhigt und ermutigt, während Gehässigkeit entmutigend, abstoßend und anheizend ist.

Joseph, ein Schutzgeist, Bordeaux, 1863

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 16

Palestra: Auto Amor

04/05/2018 by

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09.05.18

Expositor:   Hercules Silva

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

DAS VERZEIHEN VON BELEIDIGUNGEN

30/04/2018 by

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Den Freunden zu verzeihen bedeutet, ihnen einen Beweis für die Freundschaft zu erbringen. Dem Feind zu verzeihen hat dieselbe Wirkung wie für sich selbst um Vergebung zu bitten. Und die Beleidigungen zu vergeben heißt zeigen, dass man sich gebessert hat. Vergebt daher, meine Freunde, damit Gott euch vergibt! Denn wenn ihr hart bleibt, anspruchsvoll, unbeugsam, wenn ihr selbst über eine kleine Beleidigung streng urteilt, wie wollt ihr, dass Gott vergisst, dass ihr jeden Tag mehr Nachsicht benötigt? O wehe demjenigen, der sagt: „Ich werde nie verzeihen“, weil er damit sein eigenes Urteil verkündet. Wer weiß allerdings, dass, wenn ihr euch innerlich betrachtet, ihr euch nicht selbst als Täter erkennen würdet? Wer weiß, ob dieser Kampf, der mit einem einfachen Streit begonnen hat und in einer Feindschaft endete, nicht von euch ausgelöst wurde? Oder ob nicht ein beleidigendes Wort von euch gebraucht wurde? Oder ob ihr alle Mäßigung angewandt habt? Ohne Zweifel ist euer Feind nicht im Recht, wenn er überempfindlich reagiert. Das ist jedoch ein weiterer Grund, um nachsichtig zu sein und solche Vorwürfe an ihn nicht zu richten. Nehmen wir an, ihr seid in der Tat unter gewissen Umständen beleidigt worden. Wer könnte sagen, ob ihr selbst die Sache nicht mit Vergeltung vergiftet habt und somit einen leichten Streit in eine schwer wiegende Auseinandersetzung umgewandelt habt, die ansonsten ganz einfach hätte vergessen werden können? Wenn es von euch abhängig war, die Folgen davon zu verhindern und ihr habt es nicht getan, dann seid ihr schuldig. Nehmen wir noch an, dass ihr an euerem eigenen Verhalten nichts zu bemängeln findet. In diesem Fall wird euer Verdienst noch größer sein, wenn ihr Milde zeigt.

Aber es gibt zwei sehr verschiedene Arten zu vergeben. Es gibt die Vergebung, die nur über die Lippen geht und die Vergebung, die aus dem Herzen kommt. Viele sagen über ihren Gegner: „Ich vergebe ihm.“ Dabei spüren sie innerlich eine heimliche Freude, wenn den Gegner etwas Schlechtes trifft. Ihr sagt zu euch selbst: „Das hat er verdient!“ Wie viele sagen „Ich vergebe …“ und dann „…aber ich werde mich nie versöhnen. Ich möchte ihn nie wieder sehen.“ Ist das die Vergebung nach dem Evangelium? Nein! Das wahre Verzeihen, das christliche Verzeihen ist dasjenige, welches einen Schleier über die Vergangenheit wirft. Das ist das Einzige, was euch abgenommen wird, weil sich Gott mit Äußerlichkeiten nicht zufrieden gibt: Er erkundet das Innere eueres Herzens und eure tiefsten Gedanken, Er gibt sich mit Worten und falschen Versprechungen nicht zufrieden. Das vollkommene Vergessen der Beleidigungen ist eine Eigenschaft der erhabenen Geister, die Gehässigkeit ist dagegen immer ein Signal von Minderwertigkeit und Unterlegenheit. Vergesst nie, dass man das wahre Verzeihen an den Taten erkennt, viel mehr als durch die Worte.

(Apostel Paulus, Lyon, 1861)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 15

Palestra: Clarêncio – Nosso Lar

27/04/2018 by