Conversão

18/10/2017 by

“E tu, quando te converteres, confirma teus irmãos.” – Jesus. (Lucas, 22:32.)

Não é tão fácil a conversão do homem, quanto afirmam os portadores de convicções apressadas.

Muitos dizem “eu creio”, mas poucos podem declarar “estou transformado”.

As palavras do Mestre a Simão Pedro são muito simbólicas. Jesus proferiu-as, na véspera do Calvário, na hora grave da última reunião com os discípulos.

Recomendava ao pescador de Cafarnaum confirmasse os irmãos na fé, quando se convertesse.

Acresce notar que Pedro sempre foi o seu mais ativo companheiro de apostolado.

O Mestre preferia sempre a sua casa singela para exercer o divino ministério do amor.

Durante três anos sucessivos, Simão presenciou acontecimentos assombrosos. Viu leprosos limpos, cegos que voltavam a ver, loucos que recuperavam a razão; deslumbrara-se com a visão do Messias transfigurado no labor, assistira à saída de Lázaro da escuridão do sepulcro, e, no entanto, ainda não estava convertido.

Seriam necessários os trabalhos imensos de Jerusalém, os sacrifícios pessoais, as lutas enormes consigo mesmo, para que pudesse converter-se ao Evangelho e dar testemunho do Cristo aos seus irmãos.

Não será por se maravilhar tua alma, ante as revelações espirituais, que estarás convertido e transformado para Jesus.

Simão Pedro presenciou essas revelações com o próprio Messias e custou muito a obter esses títulos.

Trabalhemos, portanto, por nos convertermos.

Somente nessas condições estaremos habilitados para o testemunho.”

Caminho, Verdade e Vida – Emmanuel – Chico Xavier

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Gut oder schlecht Leiden

16/10/2017 by

Als Christus sagte „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“, gedachte er nicht diejenigen, die allgemein leiden. Denn alle, die sich auf der Erde befinden, leiden, ob man auf einem Thron sitzt oder auf Stroh liegt. Ach, wenige aber ertragen das Leid gut! Wenige können verstehen, dass nur die gut erduldeten Prüfungen sie zum Reich Gottes führen können. Mutlosigkeit ist dagegen ein Fehler. So bekommt ihr von Gott keinen Trost, wenn euch der Mut fehlt. Das Gebet ist dabei eine Stütze für die Seele, das reicht jedoch nicht aus. Es muss auf einem lebhaften Glauben an die Güte Gottes basieren. Es wurde euch wohl oft gesagt, dass Er keine schwere Last auf schwache Schultern lädt. Diese Last steht vielmehr im Verhältnis zu den Kräften, genauso wie sich die Belohnung nach der Resignation und dem Mut richten wird. Je beschwerlicher der Kummer ist, umso reichlicher wird diese Belohnung also sein. Diese muss man sich aber verdienen. Das Leben ist deswegen voller Drangsale.

Jeder Sportler, der nicht auf das Spielfeld geschickt wird, ist wohl unzufrieden, da ihm die Ruhepause keine Leistungsverbesserung ermöglicht. Seid daher wie die Wettkämpfer und verlangt nicht nach Ruhe. Euer Körper würde sich dadurch nur aufregen und eure Seele untätig werden. Freut euch, wenn Gott euch in den Wettkampf schickt. Dieser Kampf ist keine Schlacht, sondern gleich bedeutend mit der Bitterkeit des Lebens. Hierzu benötigt man bisweilen mehr Mut als für einen blutigen Kampf. Denn jemand, der vor einem Feind stark bleibt, beugt sich womöglich dem Druck einer moralischen Strafe. Der Mensch erhält für diese Art Mut keine Belohnung. Gott hält aber ihm den Siegestaumel und einen ruhmreichen Ort bereit. Wenn etwas euch Leid oder Ärger bereitet, versucht euch darüber zu erheben. Wenn ihr es geschafft habt, Anflüge von Ungeduld, Zorn und Verzweiflung zu beherrschen, sagt zu euch selbst voller berechtigter Zufriedenheit: „Ich war der Stärkere.”

Selig sind, die da Leid tragen;  “ kann schließlich wie folgt übersetzt werden: Selig sind diejenigen, welche die Gelegenheit haben, ihren Glauben, ihre Stärke, ihre Beharrlichkeit und die Gottergebenheit zu beweisen, denn sie werden hundertfach die Freuden erhalten, die ihnen auf Erden fehlten. Nach der mühevollen Arbeit wird schließlich die Ruhe folgen.

(Lacordaire, Le Havre, 1863)

KAPITEL V –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

Palestra: Da satisfação das Necessidades à Felicidade

14/10/2017 by

Estudo Sistematizado da Doutria Espirita – ESDE – Nesta segunda dia 16 de Outubro

13/10/2017 by

Purificação íntima

11/10/2017 by

“Alimpai as mãos, pecadores; e, vós de duplo ânimo, purificai os corações.” – (Tiago, 4:8.)

Cada homem tem a vida exterior, conhecida e analisada pelos que o rodeiam, e a vida íntima, da qual somente ele próprio poderá fornecer o testemunho.

O mundo interior é a fonte de todos os princípios bons ou maus e todas as expressões exteriores guardam aí os seus fundamentos.

Em regra geral, todos somos portadores de graves deficiências íntimas, necessitadas de retificação.

Mas o trabalho de purificar não é tão simples quanto parece.

Será muito fácil ao homem confessar a aceitação de verdades religiosas, operar a adesão verbal a ideologias edificantes…

Outra coisa, porém, é realizar a obra da elevação de si mesmo, valendo-se da auto-disciplina, da compreensão fraternal e do espírito de sacrifício.

O apóstolo Tiago entendia perfeitamente a gravidade do assunto e aconselhava aos discípulos alimpassem as mãos, isto é, retificassem as atividades do plano exterior, renovassem suas ações ao olhar de todos, apelando para que se efetuasse, igualmente, a purificação do sentimento, no recinto sagrado da consciência, apenas conhecido pelo aprendiz, na soledade indevassável de seus pensamentos.

O companheiro valoroso do Cristo, contudo, não se esqueceu de afirmar que isso é trabalho para os de duplo ânimo, porque semelhante renovação jamais se fará tão-somente à custa de palavras brilhantes.”

Caminho, Verdade e Vida – Emmanuel – Chico Xavier

Vergessen der Vergangenheit

09/10/2017 by

Vergebens wendet man ein, das Vergessen hindere die Menschen daran, Erfahrungen aus vorangegangenen Leben zu nutzen. Wenn Gott es für angebracht hielt,  einen Schleier über die Vergangenheit zu werfen, dann hat das auch einen Sinn. In der Tat würde die Erinnerung folgenschwere Nachteile mit sich bringen. Sie könnte uns in bestimmten Fällen auf sonderbare Weise demütigen; oder den Stolz in uns erregen und dadurch unseren freien Willen beeinträchtigen. In all diesen Fällen würde sie unvermeidliche Störungen in unseren sozialen Beziehungen verursachen.

Der Geist wird oftmals in derselben Umgebung wiedergeboren, in der er schon gelebt hat; er nimmt wieder Beziehung zu denselben Menschen auf, um das Übel, das er ihnen angetan hat, wieder gutzumachen. Wenn er in ihnen diejenigen, die er gehasst hat, erkennen würde, würde sein Hass vielleicht wiedererweckt werden. Er würde sich jedenfalls vor den Menschen, die er beleidigt hat, erniedrigt fühlen.

Damit wir uns verbessern, gewährt Gott uns genau das, was wir brauchen und was uns genügt: die Stimme des Gewissens und die instinktiven Neigungen. Er erspart uns das, was uns schaden könnte.

Mit der Geburt bringt der Mensch das mit, was er sich erworben hat. Er kommt so auf die Welt, wie er sich selbst entwickelt hat. Jede Existenz ist für ihn ein neuer Ausgangspunkt. Seine Vergangenheit interessiert ihn nicht: Er ist bestraft, weil er eine Übeltat begangen hat. Seine gegenwärtigen schlechten Anlagen zeigen, wo er sich noch ändern muss. Darauf muss er seine ganze Aufmerksamkeit richten. Denn das, was man vollständig verbessert hat, würde keine Spur mehr aufweisen. Die guten Entscheidungen, die er getroffen hat, sind die Stimme seines Gewissens, die ihn auf das Gute und das Schlechte aufmerksam macht und ihm Kraft gibt, Versuchungen zu widerstehen.

Dieses Vergessen findet allerdings nur während des körperlichen Lebens statt. Wenn der Geist in sein immaterielles Leben zurückkehrt, erinnert er sich wieder an seine Vergangenheit. Folglich handelt es sich nur um eine vorübergehende Unterbrechung, ähnlich dem Zustand des Schlafes. Der Schlaf hindert uns dennoch nicht daran, am nächsten Tag uns an das zu erinnern, was wir am Vorabend und an vorangegangenen Tagen gemacht haben.

Es ist jedoch nicht so, dass der Geist die Erinnerung an seine Vergangenheit nur erst nach dem Tod wiedererhält. Man könnte sagen, dass er sie nie verliert: Denn die Erfahrung zeigt, dass sich der Geist während seiner Inkarnation in der Schlafphase des Körpers, in der er eine gewisse Freiheit genießt, seiner früheren Taten bewusst ist. Er weiß, weshalb er leidet und dass sein Leiden gerecht ist. Die Erinnerung erlischt nur während des äußerlichen Umgangs, aus seinem Leben. In Ermangelung einer genauen Erinnerung, die für ihn bestrafend sein könnte und seinem Sozialleben schaden würde, schöpft er aber neue Kräfte in den Augenblicken der Befreiung der Seele, sofern er diese auch zu nutzen weiß.

KAPITEL V –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

Palestra: Educando o Espirito

07/10/2017 by

11.10.17

Expositor:   Mirella Bueno

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

Grundlegendes Studien der Spiritistischen Lehre

06/10/2017 by

Maledicência

04/10/2017 by

“Irmãos, não faleis mal uns dos outros. Quem fala mal de um irmão, fala mal da lei e julga a lei; e, se tu julgas a lei, já não és observador da lei, mas juiz.” (Tiago, 4:11.)

Nem todas as horas são adequadas ao rumo da ternura na esfera das conversações leais.

A palestra de esclarecimento reclama, por vezes, a energia serena em afirmativas sem indecisão; entretanto, é indispensável grande cuidado no que concerne aos comentários posteriores.

A maledicência espera a sinceridade para turvar-lhe as águas e inutilizar-lhe esforços justos.

O mal não merece a coroa das observações sérias. Atribuir-lhe grande importância nas atividades verbais é dilatar-lhe a esfera de ação.

Por isso mesmo, o conselho de Tiago reveste-se de santificada sabedoria.
Quando surja o problema de solução difícil, entre um e outro aprendiz, é razoável procurem a companhia do Mestre, solucionando-o à claridade da sua luz, mas que nunca se instalem na sombra, a distância um do outro, para comentários maliciosos da situação, agravando a dor das feridas abertas.

“Falar mal”, na legítima significação, será render homenagem aos instintos inferiores e renunciar ao título de cooperador de Deus para ser crítico de suas obras.

Como observamos, a maledicência é um tóxico sutil que pode conduzir o discípulo a imensos disparates.

Quem sorva semelhante veneno é, acima de tudo, servo da tolice, mas sabemos, igualmente, que muitos desses tolos estão a um passo de grandes desventuras íntimas.”

Fonte Viva – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

Gegenwärtige Ursachen des Kummers

02/10/2017 by

Es gibt im Leben zwei Arten von Schicksalsschlägen, oder anders ausgedrückt, sie haben zwei unterschiedliche Ursachen, die es zu unterscheiden gilt. Die einen haben ihre Ursache im gegenwärtigen Leben, die anderen außerhalb dieses Lebens.

Indem man zum Ursprung irdischer Leiden zurückgeht, wird man erkennen, dass viele eine natürliche Folge des Charakters und des Verhaltens derjenigen sind, die sie ertragen. Wie viele Menschen fallen durch ihre eigenen Fehler! Wie viele sind Opfer ihrer Sorglosigkeit, ihres Stolzes und ihres Ehrgeizes! Wie viele ruinieren sich selbst durch Mangel an Ordnung, an Beharrlichkeit, durch schlechte Handlung und weil sie ihre Wünsche nicht eingeschränkt haben!

Wie viele unglückliche Verbindungen gibt es, die aus berechnendem Interesse oder aus Eitelkeit entstanden sind, mit denen das Herz nichts zu tun hat! Wie viele Streitigkeiten und verhängnisvolle  Auseinandersetzungen hätten mit mehr Mäßigung und weniger Empfindlichkeit vermieden werden können! Wie viele Krankheiten und Gebrechen sind die Folge von Unmäßigkeit und Übermaß aller Art!

Wie viele Eltern sind unglücklich über ihre Kinder, weil sie ihre schlechte Veranlagung nicht von Anfang an bekämpft haben! Aus Schwäche oder Gleichgültigkeit haben sie es zugelassen,  dass sich in ihnen Keime des Stolzes, des Egoismus und törichter Eitelkeit entwickeln konnten,  die das Herz ausdörren. Und wenn sie später die Früchte ihrer Erziehung ernten,  wundern sie sich und beklagen sich über deren Respektlosigkeit und Undankbarkeit.

Menschen,  die von Schicksalsschlägen und Lebensenttäuschungen tief getroffen wurden,  mögen einmal ganz nüchtern ihr Gewissen befragen. Sie mögen Stück für Stück die Quelle ihres Leidens aufsuchen; dann werden sie einsehen, dass sie in den meisten Fällen sagen können: „Hätte ich dies getan oder jenes vermieden, wäre ich nicht in dieser Lage.“  Wem soll man nun die Verantwortung für all unseren Kummer geben, wenn nicht uns selbst? Der Mensch ist in vielen Fällen Urheber seines eigenen Unglücks; aber statt dies zu erkennen, findet er es einfacher und weniger demütigend für seine Eitelkeit, das Schicksal, die Vorsehung, die ungünstigen Gelegenheiten und seinen schlechten Stern anzuklagen, obwohl sein schlechter Stern nur in seiner Nachlässigkeit begründet liegt. Derartige Leiden stellen sicherlich einen bedeutenden Anteil an den Schicksalsschlägen des Lebens dar. Der Mensch wird sie vermeiden, indem er gleichermaßen an seiner moralischen wie intellektuellen Besserung arbeitet.

Das menschliche Gesetz erfasst bestimmte Verstöße und bestraft sie. Der Verurteilte könnte somit einsehen, dass er die Konsequenzen für das trägt, was er angerichtet hat. Dieses Gesetz ist aber nicht in der Lage,  alle Verstöße zu erfassen. Es betrifft insbesondere solche Vergehen,  die der Gesellschaft Schaden zufügen, nicht aber solche, die nur denjenigen schaden, die sie begehen. Gott aber will den Fortschritt all Seiner Geschöpfe. Er belässt folglich keine Abweichung vom rechten Weg ohne Konsequenzen. Jeder Verstoß, mag er noch so klein sein, jede einzelne Handlung,  die S einem Gesetz zuwiderläuft, hat zwangsläufige, Daraus folgt, dass der Mensch in kleinen wie in großen Sachen immer an dem Punkt bestraft wird, an dem er Fehler begangen hat. Das Leiden als eine Folge dessen ist eine Ermahnung für seine Fehler. Das gibt ihm Erfahrung und lässt ihn den Unterschied zwischen Gut und Ungut spüren sowie die Notwendigkeit, sich zu bessern, um in Zukunft das zu vermeiden, was die Quelle seines Leidens war.  Ohne diese Folgen hätte er keinen Grund sich zu ändern. Glaubte er an Bestrafungslosigkeit, würde er seinen Fortschritt und folglich sein zukünftiges Glück verzögern.

Die Erkenntnis kommt allerdings manchmal etwas spät. Wenn das Leben verschwenderisch und wirr geführt wurde, wenn die Kräfte schon verbraucht sind und das Übel nicht wieder gutzumachen ist, dann beginnt der Mensch zu sagen: „Wenn ich am Anfang meines Lebens gewusst hätte, was ich heute weiß, wie viele Fehltritte hätte ich vermeiden können! Wenn ich wieder anfangen müsste , würde ich mich anders verhalten. Es bleibt nun aber keine Zeit mehr!” Wie der faule Arbeiter, der sagt: „Ich habe meinen Tag vergeudet.”, so sagt auch er: „Ich habe mein Leben vergeudet.” Aber so wie für den Arbeiter die Sonne am nächsten Tag aufgeht und ihm erlaubt, die verlorene Zeit wieder gutzumachen, so wird auch für den Menschen nach der Grabesnacht die Sonne eines neuen Lebens scheinen, in dem es ihm möglich wird, die Erfahrungen der Vergangenheit und seine guten Vorsätze für die Zukunft zu nutzen.

KAPITEL V –  Das Evangelium im Lichte des Spiritismus