Universelle Prüfung der Lehre der Geister – 2Teil

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Diese Universalität der Lehre der Geister bildet die Aussagekraft des Spiritismus und sie begründet auch seine derart schnelle Verbreitung.

Während die Stimme eines Menschen, selbst mit Hilfe der Druckerei, Jahrhunderte benötigen würde, bis sie alle Ohren erreicht hat, verschaffen sich Millionen von Stimmen gleichzeitig auf allen Punkten der Erde Gehör, um die gleichen Grundsätze zu verkünden und diese an die Unwissendsten wie auch an die Gelehrtesten zu übermitteln, damit niemand benachteiligt wird.

Dies ist ein Vorteil, den keine der bis heute erschienenen Lehren genossen hat. Wenn der Spiritismus demnach eine Wahrheit ist, fürchtet er weder die Unwilligkeit der Menschen, noch die moralischen Umwälzungen, noch die globalen Umweltveränderungen, weil nichts von diesen Sachen kann die Geistwesen heimsuchen.

Das ist dennoch nicht der einzige Vorteil, der sich aus dieser außergewöhnlichen Lage ergibt. Der Spiritismus findet darin auch eine mächtige Garantie gegen die Spaltungen, die hervorgerufen werden könnten, sei es durch den Ehrgeiz einiger, sei es durch die Widersprüche von gewissen Geistern. Diese Widersprüche sind sicher eine Tücke, sie tragen aber ein Heilmittel mit sich.

Bekannterweise sind die Geister infolge ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten weit davon entfernt, als Einzelne von der ganzen Wahrheit Besitz zu haben, so dass es nicht allen möglich ist, gewisse Geheimnisse zu durchschauen; dass ihr Wissen entsprechend ihrem Reinheitsgrad ist; dass die niederen Geister nicht mehr wissen als die Menschen und sogar weniger als manche Inkarnierte; dass es unter ihnen ‐  sowie unter den Menschen auch ‐  Eingebildete und Scheinweise gibt, die zu wissen glauben, was sie aber doch nicht wissen, und Systematiker, die ihre eigenen Gedanken als Wahrheit annehmen; und schließlich, dass die Geister erhabenerer Entwicklungsgrade, die vollständig entmaterialisiert sind, die Einzigen sind, die von irdischen Gedanken und Vorurteilen frei sind.

Aber man weiß auch, dass die trügerischen Geister keine Skrupel haben, sich unter geliehenen Namen zu verstecken, um ihre Utopien aufzudrängen. Daraus folgt, dass alles, was außerhalb der ausschließlich moralischen Lehre ist ‐  die so genannten Offenbarungen ‐  die ein jeder empfangen könnte, einen individuellen Charakter besitzt, und zunächst ohne Glaubwürdigkeit bleibt. Solche sollten als persönliche Meinung von diesem oder jenem Geistwesen angesehen werden. Es wäre leichtsinnig, diese anzunehmen und sie als absolute Wahrheit zu verkünden.

 

Nächste Woche geht’s weiter!…

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