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DIE AUFGABE DES KLUGEN MENSCHEN AUF DER ERDE

01/01/2018

por-um-mundo-melhor

Seid nicht hochmütig aufgrund eurer Kenntnisse, denn dieses Wissen findet in der Welt, in der ihr lebt, klare enge Grenzen. Es gibt da keinen Grund, sich etwas einzubilden, selbst wenn ihr vermutet, einer der Intelligentesten zu sein. Falls es Gott in Seiner Absicht ermöglicht hat, euer Leben in einem Milieu verlaufen zu lassen, in dem sich eure Intelligenz entfalten konnte, dann war es Sein Wille, eure Intelligenz zur Wohltat aller Menschen zu fördern. Er hat euch damit eine Mission anvertraut und euch ein Werkzeug in die Hände gelegt, um in euerer Umwelt andere sich entwickelnde Intelligenzen zu fördern, um sie zu Ihm zu führen. Zeigt die Art des Werkzeuges nicht, wofür es benutzt werden soll? Zeigt nicht die Hacke, die der Gärtner seinem Gehilfen gibt, dass er die Erde aufhacken soll? Was würdet ihr sagen, wenn der Arbeiter, statt zu arbeiten, die Hacke erhebt, um seinen Herrn zu verletzen? Würdet ihr nicht sagen, dass so eine Tat schrecklich sei und der Arbeiter soll hinausgeworfen werden? Geschieht nicht dasselbe mit demjenigen, der seine Intelligenz benutzt, um zwischen seinen Brüdern diese glückliche Fügung zu zerstören? Erhebt er nicht gegen seinen Herrn die Hacke, die er ihm gab, um den Boden zu bereiten? Hat er das Recht auf den versprochenen Lohn oder verdient er dagegen aus dem Garten rausgeworfen zu werden? Zweifelt nicht, denn so wird es sein. Er wird sich durch elende Existenzen voller Demütigungen dahin schleppen, bis er sich eines Tages vor Demjenigen verneigt, Dem er alles schuldet.

Die Intelligenz ist ein kostbarer Wert für die Zukunft, jedoch nur unter der Bedingung, sie gut anzuwenden. Würden alle Menschen diese Gaben in den Dienst Gottes stellen, so hätten die Geister eine leichte Aufgabe, die Menschheit zum Fortschritt zu führen. Leider verwandeln viele die Intelligenz in Werkzeuge des Stolzes und des Verderbens für sich selbst. Der Mensch betreibt Missbrauch mit seiner Intelligenz, so wie mit all seinen Fähigkeiten, obwohl ihm der Lehrstoff an Warnungen nicht fehlt, dass eine mächtige Hand ihm alles nehmen kann, was ihm gegeben wurde.

(Ferdinand, ein Schutzgeist, Bordeaux, 1862)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Cap. VII

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