VERSÖHNUNG MIT DEM GEGNER

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Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.  (Matthäus V, 25 ‐ 26)

Es gibt in der Praxis des Vergebens und der Güte im Allgemeinen nicht nur eine moralische Wirkung, sondern auch eine materielle. Wir wissen, dass der Tod uns nicht von unseren Feinden befreit. Die rachsüchtigen Geistwesen verfolgen normalerweise mit ihrem Hass diejenigen über den Tod hinaus, gegen die sie Hass empfinden, weswegen diese Volksaussage „Wenn die Schlange tot ist, verspritzt sie kein Gift mehr“ nicht zutrifft, wenn sie auf den Menschen angewendet wird. Das hinterlistige Geistwesen wartet, dass der gehasste Mensch reinkarniert und somit durch die Einschränkung des Körpers weniger frei wird. Er kann ihn dann leichter plagen und an seinen Interessen oder an seinen Vorlieben Schaden anrichten. Unter diesen Tatsachen sind die Ursachen für die meisten Besessenheitsfälle zu verzeichnen, insbesondere bei denen, die ernster zu nehmen sind, wie die Unterjochungsfälle und die eigentliche Besessenheit. Die umsessenen und besessenen Menschen sind somit fast immer Opfer einer vorherigen Rachsucht, die durch ihr Verhalten vielleicht aus einem früheren Leben verursacht wurde. Gott lässt zu, dass sie dadurch ihre eigenen Fehler oder jene, die sie anderen zugefügt haben, korrigieren können. Wenn sie die Fehler nicht selbst auslösten, haben sie diese durch den Mangel an Nachsicht und Nächstenliebe verursacht, weil sie nicht vergeben konnten. Es ist wichtig, in Anbetracht eueres zukünftigen Friedens, die Fehler so schnell wie möglich wieder gutzumachen, die ihr gegenüber eueren Nächsten getan habt, um noch vor dem Tod irgendwelche Motive für Auseinandersetzungen auszulöschen. Diese könnten Keime einer späteren Animosität werden. Auf diese Weise kann ein erbitterter Feind in dieser Welt zu einem Freund in der anderen Welt werden. Wer zumindest schon so handelt, behält das Recht auf seiner Seite und somit lässt es Gott nicht zu, dass derjenige, der verziehen hat, das Ziel von Rachakten wird. Als Jesus uns lehrte, uns so schnell wie möglich mit unseren Gegnern zu versöhnen, tat er es nicht nur, um die Auseinandersetzung während dieser Existenz zu vermeiden, sondern auch, damit sie sich nicht in unserem zukünftigen Leben ausbreitet. Ihr werdet nicht vorher befreit sein, bis ihr den letzten Heller bezahlt habt; das bedeutet, bis Gottes Gerechtigkeit vollständig zur Geltung gekommen ist.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 5, 6

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