DIE NACHSICHT

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Seid nachsichtig mit den Fehlern der Fremden, welche auch immer sie sind. Urteilt nicht mit Strenge, außer bei eueren eigenen Handlungen, denn der Herr wird bei euch dieselbe Nachsicht anwenden, die ihr bei den anderen angewendet habt.

Unterstützt die Starken: Regt ihre Standhaftigkeit an! Und stärkt die Schwächeren, in dem ihr ihnen die Güte Gottes zeigt, die jede Reue in Betracht zieht. Zeigt allen das Engelwesen der Reue, das über die menschlichen Fehler seine weißen Flügel ausbreitet und somit das, was unrein ist, vor den Augen derjenigen versteckt, die es nicht sehen können. Versteht all die unendliche Barmherzigkeit eueres Vaters und vergesst nie Ihm in Gedanken und durch eure Handlungen zu sagen: „Verzeih uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern verzeihen.“ Begreifet gut den Sinn dieser erhabenen Worte, in denen nicht nur der Wortlaut bewundernswert ist, sondern auch die in ihnen verborgene Lehre.

Was erbittet ihr vom Herrn, wenn ihr um Vergebung bittet? Nur die Auslöschung euerer Fehler? Eine Auslöschung, die zu nichts führt. Denn, wenn Gott eure Fehler ausschließlich vergessen würde, würde er nicht bestrafen, das ist richtig. Er würde dennoch aber auch nicht mehr belohnen.  Er kann keine Belohnung geben, für Gutes, das nicht getan wurde, umso weniger für das Übel, das getan wurde, selbst wenn dieses vergessen worden wäre. Indem ihr Ihn um Vergebung eurer Fehler bittet, bittet ihr um die Gefälligkeit Seiner Gnade, um nicht noch mal fehlzugehen und um die nötige Kraft für einen neuen Weg. Ein Weg der Ergebenheit und der Liebe, zu dem ihr der Reue die Wiedergutmachung hinzufügen könnt.

Wenn ihr eueren Brüdern vergebt, gebt euch nicht nur mit dem Schleier der Vergessenheit zufrieden, den ihr über ihre Fehler werft. Dieser Schleier ist vor eueren Augen oft sehr durchsichtig. Fügt Liebe zur Vergebung hinzu, tut für ihn alles, was ihr von euerem Vater erbittet. Ersetzt den Zorn, der befleckt, durch die Liebe, die reinigt. Predigt durch das Vorbild von dieser aktiven Nächstenliebe, die Jesus euch unermüdlich gelehrt hat. Predigt sie, wie er selbst es tat, während der Zeit, die er auf der Erde gelebt hat, sichtbar für die physischen Augen und wie er sie immer noch unaufhörlich für die spirituellen Augen sichtbar predigt. Folgt diesem himmlischen Vorbild, marschiert hinter seinen Fußspuren, sie werden euch zu einem Zufluchtsort führen, an dem ihr die Erholung nach dem Kampf findet. Nehmt, wie Christus, euer Kreuz auf euch und schreitet, aber mit Tapferkeit, den beschwerlichen Leidensweg bergan, denn dort oben ist die Verherrlichung.

Jean, Bischof von Bordeaux, 1862

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 17

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