DAS GRÖSSTE GEBOT. VOM TUN DES GÖTTLICHEN WILLENS. DAS GLEICHNIS DES SCHALKSKNECHTS

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Als aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus XXII, 34 – 40)

Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. (Matthäus VII, 12)

Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! (Lukas, VI, 31)

Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. Da erʹs nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. Da fiel ihm der Knecht zu Fü.en und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dirʹs alles bezahlen. Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei, und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dirʹs bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder. (Matthäus XVIII, 23 ‐ 35)

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (…) Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“ ist der vollständigste Ausdruck der Nächstenliebe, weil er alle Pflichten der Menschen seinen Nächsten gegenüber zusammenfasst. Wir können keinen sicheren Leitfaden als Vorbild für das nehmen, was wir dem anderen antun sollen, als das, was wir für uns selbst wünschen. Mit welchem Recht könnten wir von unseren Nächsten eine bessere Handlungsweise, mehr Nachsicht, mehr Wohlwollen oder mehr Aufopferung uns gegenüber verlangen, als welche, die wir ihnen widmen? Die Anwendung dieser Maximen bringt die Verbannung des Egoismus mit sich. Wenn die Menschen diese Maximen als Verhaltensregel und als Grundlage ihrer Institutionen angenommen haben, werden sie die wahre Brüderlichkeit verstehen und werden bewirken, dass unter ihnen Frieden und Gerechtigkeit herrschen. Es wird dann keinen Hass und keine Unstimmigkeiten mehr geben, sondern allein Einigkeit, Eintracht und gegenseitiges Wohlwollen.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI – 01,02,03,04

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