DAS GESETZ DER LIEBE

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 Meine lieben Mitschüler, die hier anwesenden Geister lassen euch durch meine Stimme folgende Mitteilung ausrichten: Liebet einander sehr, um wieder geliebt zu werden. Dieser Gedanke ist so gerecht, dass ihr alles an ihm finden werdet, was euch Trost und Beruhigung für das tägliche Leiden mitbringt. Noch besser gesagt, wenn ihr nach diesem weisen Grundsatz handelt, werdet ihr euch in einer Weise über die Materie erheben, dass ihr vergeistigt sein werdet, bevor ihr eueren irdischen Körper verlassen habt. Nachdem ihr durch die spiritistischen Studien euer Verständnis für die Zukunft erlangt habt, habt ihr nun die Gewissheit eurer Vorwärtsbewegung zu Gott, mit all den Verwirklichungen, die den Bedürfnissen euerer Seele entsprechen. Deswegen sollt ihr euch hoch emporheben, um ohne die Einschränkungen der Materie zu beurteilen, damit ihr eueren Nächsten nicht verurteilt, bevor ihr nicht eure Gedanken an Gott gerichtet habt.

Ihr Lieben, im tiefsten Sinne des Wortes, bedeutet ein treuer, ehrlicher und gewissenhafter Mensch zu sein und auch den anderen das antun, was man selbst von den anderen wünscht, dass sie uns antun. Es bedeutet, um sich herum den innigen Sinn für alle Leiden, die eure Geschwister bedrücken, wahrzunehmen, um ihnen Linderung zu bringen. Die große menschliche Familie ist als die eigene zu betrachten, weil ihr diese Familie in einer gewissen Zeit, auf einer weiterentwickelten Welt, wieder treffen werdet. Und die zu jener Familie gehörigen Geister sind wie ihr, Gottes Kinder, vorbestimmt, sich zu dem Unendlichen emporzuheben. So gesehen könnt ihr keinem euerer Geschwister das verweigern, was Gott euch gro.zügig gegeben hat. Denn ihr würdet euch eurerseits freuen, wenn diese Geschwister euch das geben würden, was ihr benötigt. Gebt dann allen Leidenden ein Wort der Hoffnung und des Beistandes, damit ihr voller Liebe und Gerechtigkeit seid.

Glaubt es, dass diese weisen Worte „Liebet einander sehr, um wieder geliebt zu werden.“ ihren Lauf nehmen werden. Diese Maxime ist revolutionär und geht ihren graden Weg unveränderlich. Ihr, die ihr mich hört, habt jedoch schon viel erreicht. Ihr seid heute wesentlich besser, als vor hundert Jahren. Ihr habt euch in dem Maße zu euerem Besten verändert, dass ihr heute eine Menge von neuen Ideen über Freiheit und Brüderlichkeit ohne Widerstand leicht annehmt, die ihr früher verweigert hättet. In noch weiteren hundert Jahren werdet ihr dann sicherlich mit derselben Leichtigkeit andere Ideen annehmen, die ihr heute noch nicht verstehen könnt.

Und heute, nachdem die spiritistische Bewegung einen sehr weiten Schritt gemacht hat, seht ihr mit welcher Schnelligkeit die Ideen der Gerechtigkeit und der Erneuerung, die in der Spiritistischen Lehre enthalten sind, von dem durchschnittlichen Teil der aufgeklärten Menschen aufgenommen werden. Denn diese Ideen entsprechen all dem Göttlichen, das in euerem Innersten wohnt. Das ist darauf zurückzuführen, dass ihr durch eine fruchtbare Saat des letzten Jahrhunderts, das in die Gesellschaft die großen Ideen des Fortschrittes eingeführt hat, vorbereitet seid. Und, da alles unter der Hand Gottes sich ereignet, werden alle erhaltenen und aufgenommenen Lehren zu einem universalen Wechsel der Nächstenliebe führen. Daraus folgend werden sich die inkarnierten Geister, die besser empfinden und beurteilen können, sich gegenseitig bis ans letzte Ende eueres Planeten, die Hand geben. Sie werden sich miteinander vereinen, um einander zu lieben und sich zu verstehen, um alle Ungerechtigkeiten zu beseitigen wie auch alle Ursachen für die Zwietracht unter den Völkern.

Dieser große Gedanke der Erneuerung durch den Spiritismus, der in dem „Buch der Geister“ gut beschrieben wurde, wird das große Wunder einer Ansammlung aller materiellen und spirituellen Interessen des Menschen in dem zukünftigen Jahrhundert verwirklichen, durch die Anwendung dieser Maxime, sofern sie gut verstanden wird: Liebet einander sehr, um wieder geliebt zu werden.

(Sanson, altes Mitglied der Pariser Spiritistischen Gesellschaft, 1863)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI – 10

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