Archive for agosto \31\UTC 2018

Palestra: Recebendo assistência!

31/08/2018

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05.09.18

Expositor (a): Carmen Dragoni

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

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De que modo?

29/08/2018

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“Que quereis? irei ter convosco com vara ou com amor e espírito de mansidão?”
Paulo (I Coríntios, 4:21)

Por vezes, o apóstolo dos gentios, inflamado de sublimes inspirações, trouxe aos companheiros interrogativas diretas, quase cruéis, se consideradas tão-somente em sentido literal, mas portadoras de realidade admirável, quando vistas
através da luz imperecível.

Em todas as casas cristãs vibram irradiações de amor e paz.

Jesus nunca deixou os seguidores fiéis esquecidos, por mais separados
caminhem no terreno das interpretações.

Emissários abnegados do devotamento celestial espalham socorro santificante em todas as épocas da Humanidade.

A História é demonstração dessa verdade inconteste.

A nenhum século faltaram missionários legítimos do bem.

Promessas e revelações do Senhor chegam aos portos do conhecimento,
através de mil modos.

Os aprendizes que ingressaram nas fileiras evangélicas, portanto, não podem alegar ignorância de objetivo a fim de esconderem as próprias falhas.

Cada qual, no lugar que lhe compete, já recebeu o programa de serviço que lhe cabe executar, cada dia.

Se fogem ao trabalho e se escapam ao testemunho, devem semelhante anomalia à própria vontade paralítica.

Eis por que é possível surja um momento em que o discípulo ocioso e pedinchão poderá ouvir o Mestre, sem intermediários, exclamando de igual modo:

– “Que quereis? irei ter convosco com vara ou com amor e espírito de mansidão?””

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

DAS BÖSE MIT DEM GUTEN ERWIDERN

27/08/2018

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Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus Kap. V, 20)

Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? (Matthäus V, 43 – 47)

Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das Gleiche bekommen. Vielmehr liebet eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. (Lukas, VI, 32 ‐ 36)

Wenn die Liebe das Prinzip der Nächstenliebe ist, seinen Feind zu lieben ist die erhabene Anwendung davon. Denn diese Tugend stellt einen der größten errungenen Siege über den Stolz und den Egoismus dar. Wir haben dennoch oft eine falsche Vorstellung von der Verwendung der Worte „unseren Feind lieben“. Als Jesus diese Worte benutzte, meinte er nicht, dass wir für den Feind dieselbe Zärtlichkeit haben sollten, wie für unseren Bruder oder Freund. Zärtlichkeit setzt Vertrauen voraus und wir können kein Vertrauen in jemanden haben, von dem wir wissen, dass er uns Böses will. Es ist nicht möglich, die Freude der Freundschaft mit einer Person zu teilen, von der man weiß, dass sie diese Freundschaft missbrauchen würde. Personen, die einander misstrauen, können nicht die Sympathiebande besitzen, die zwischen denjenigen bestehen, welche dieselben Gedanken und Neigungen teilen. Schließlich kann man sagen, dass es einfach nicht möglich ist, dieselbe Freude beim Treffen eines Freundes wie beim Treffen eines Feindes zu genießen.

Dieser Unterschied der Gefühlsart bei diesen beiden unterschiedlichen Fällen ergibt sich aus einem physischen Gesetz der fluidalen Assimilation und vom Zurücksto.en der Fluida. Der schlechte Gedanke strahlt eine fluidale Energie aus, die bei uns einen schmerzlichen Eindruck hinterlässt. Der gute Gedanke hüllt uns in eine angenehme Energie ein. Von daher bestehen unterschiedliche Gefühle zwischen denen, die wir bei der Annäherung eines Feindes spüren und denen, die wir bei der Anwesenheit eines Freundes haben. Unsere Feinde zu lieben kann nicht bedeuten, dass wir keinen Unterschied zwischen ihnen und den Freunden machen sollen. Diese Anweisung ist sehr schwierig zu akzeptieren und sogar unmöglich zu praktizieren, weil wir fälschlicherweise annehmen, dass sie uns vorschreibt, dem einen denselben Platz wie dem anderen in unserem Herzen zu geben. Wenn die Armut der menschlichen Sprache uns zwingt, dieselben Worte zu benutzen, um verschiedene Gefühle auszudrücken, sollte der Verstand, eigens für jeden Fall, die notwendigen Unterschiede machen.

Unsere Feinde zu lieben bedeutet demnach nicht, mit ihnen dieselbe Zärtlichkeit zu haben, wie sie nicht natürlich wäre, weil schon der Kontakt mit einem Feind den Takt unseres Herzens in einen anderen Rhythmus bringt, ganz anders als bei unseren Freunden. Das bedeutet jedoch nicht, sie zu hassen, ihnen zu grollen oder ihnen gegenüber Rachegefühle zu haben. Es geht darum, angesichts der Bosheit, die sie uns angetan haben, das Vergeben zu lernen ‐ ohne Hintergedanken und ohne Bedingungen . Wir sollen für die Versöhnung keine Hindernisse aufstellen. Es geht darum, ihnen nur Gutes und nichts Böses zu wünschen und sich außerdem zu freuen, statt sich über das Gute zu ärgern, das ihnen widerfährt. Es geht darum, ihnen die Hände zu reichen, wenn sie in Not sind. Es liegt an uns, mit unseren Taten und Worten  uns zu enthalten, mit allem, was ihnen schaden könnte. Wir können also alle schlechten Taten mit guten bezahlen, ohne sie erniedrigen zu wollen . Jeder, der so handelt, lebt nach diesem Gebot: Liebe deine Feinde.

 Die Feinde zu lieben ist für die Ungläubigen ein Widerspruch. Denn für denjenigen, der nur das jetzige Leben sieht, ist der Feind ein schädliches Wesen, das ihn aus der Bequemlichkeit herausbringt, von dem er sich ‐  denkt er ‐  nur durch den Tod befreien kann. Daher rührt der Gedanke der Rache. Es gibt kein Interesse zu vergeben, es sei denn, um vor der Öffentlichkeit seinen Stolz zu befriedigen. Vergeben kommt ihm in manchen Fällen wie eine unwürdige Schwäche seiner Persönlichkeit vor. Auch wenn er sich nicht rächt, behält er trotzdem einen gewissen Groll und einen heimlichen Wunsch, dem anderen doch etwas Schlechtes anzutun.

Für die Gläubigen und noch mehr für die Spiritisten ist die Anschauung noch eine ganz andere. Denn sie betrachten die Vergangenheit und die Zukunft, zwischen denen das jetzige Leben nichts anders als ein Augenblick ist. Sie wissen schon aufgrund der Bestimmung der Erde, dass sie hier böswillige und niederträchtige Menschen antreffen werden, und dass das Leiden, in dem sie sich befinden, Teil ihrer Prüfungen ist, die sie ertragen müssen. Der übergeordnete Standpunkt, den sie annehmen, hilft ihnen, diese Schicksalsschläge weniger bitter zu sehen, ungeachtet dessen, ob sie menschlich oder materiell bedingt sind. Wenn man sich nicht über die Prüfungen beschwert, soll man sich auch nicht über die Instrumente beschweren, die als Prüfungsmittel dienen . Wenn man nun statt sich zu beschweren, sich bei Gott bedankt, Der einem das ermöglicht, soll man sich auch für die Hand bedanken, die einem die Gelegenheit bietet, seine Geduld und seine Ergebenheit zu beweisen . Diese Gedanken führen einen dahin, zu vergeben. Man weiß außerdem, dass je mehr Güte man zeigt, desto höher steigt sein Standpunkt. Somit beschützt man sich selbst vor den Pfeilen seines Feindes.

Jener Mensch, der auf dieser Erde eine höhere Stellung inne hat, fühlt sich durch die niederen Beleidigungen von denen, die er unterhalb seiner geistigen Entwicklung einstuft, nicht persönlich getroffen. Dasselbe geschieht demjenigen, der durch seinen moralischen Wert über die materialistische Menschheit sich erhebt. Dieser Mensch versteht, dass Hass und Groll ihn erniedrigen und unwürdig machen würden. Denn, wenn er besser sein will als sein Gegner, muss seine Seele die erhabenere sein, gütiger und nobler als die des anderen.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XII -1 a 4

Palestra: A boa vontade!

24/08/2018

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29.08.18

Expositor (a): Hercules Silva

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

Não tropecemos

22/08/2018

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“Jesus respondeu: Não há doze horas no dia? Se alguém andar de dia, não tropeça, porque vê a luz deste mundo.”
(João, 11:9)

O conteúdo da interrogativa do Mestre tem vasta significação para os discípulos da atualidade.

“Não há doze horas no dia?”

Conscientemente, cada qual deveria inquirir de si mesmo em que estará aplicando tão grande cabedal de tempo.

Fala-se com ênfase do problema de desempregados na época moderna.

Entretanto, qualquer crise nesse sentido não resulta da carência de trabalho e, sim, da ausência de boa-vontade individual.

Um inquérito minucioso nesse particular revelaria a realidade.

Muita gente permanece sem atividade por revolta contra o gênero de serviço que lhe é oferecido ou por inconformação, em face dos salários.

Sobrevém, de imediato, o desequilíbrio.

A ociosidade dos trabalhadores provoca a vigilância dos mordomos e as leis transitórias do mundo refletem animosidade e desconfiança.

Se os braços estacionam, as oficinas adormecem.

Ocorre o mesmo nas esferas de ação espiritual.

Quantos aprendizes abandonam seus postos, alegando angústia de tempo? quantos não se transferem para a zona da preguiça, porque aconteceu isso ou aquilo, em pleno desacordo com os princípios superiores que abraça?

E, por bagatelas, grande número de servidores vigorosos procuram a retaguarda cheia de sombras.

Mas aquele que conserva acuidade auditiva ainda escuta com proveito a palavra do Senhor:

– Não há doze horas no dia? Se alguém andar de dia não tropeça.””

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

NÄCHSTENLIEBE ZU VERBRECHERN

20/08/2018

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 Ein Mann ist in tödlicher Gefahr. Um ihn zu retten, muss ein anderer sein eigenes Leben gefährden. Es ist bekannt, dass der Erste ein Verbrecher ist und  wenn er gerettet wird, weitere Vergehen anrichten kann. Soll der Retter sich trotzdem in Gefahr begeben, um ihn zu retten?

Das ist eine ernste Sache, die dem Geist natürlich widerfahren kann. Ich beantworte diese Frage entsprechend meiner eigenen moralischen Entwicklung. Denn, worum es sich hier handelt, ist zu wissen, ob wir unser Leben in Gefahr bringen sollen, auch für einen Verbrecher. Die Aufopferung ist blind: Hilft man einem Feind, so soll man es mit dem Feind der Gesellschaft, genauer gesagt, einem Verbrecher auch tun. Glaubt ihr, dass, in diesem Fall, man diesen Unglücklichen nur vor dem Tod retten wird? Es geht vielleicht darum, ihn aus seinem ganzen vergangenen Leben zu retten. Denkt daran, dass tatsächlich in den raschen letzten Augenblicken seines Lebens, der verirrte Mensch in seine Vergangenheit zurückkehrt, oder vielmehr, seine Vergangenheit sich ihm offenbart. Der Tod kommt für ihn möglicherweise zu früh. Die Reinkarnation kann ihm äußerst schrecklich werden. Beeilt euch, handelt entschlossen, Menschen und rettet ihn! Ihr alle, die ihr durch die Spiritistische Wissenschaft aufgeklärt seid. Ihr könntet ihn vor seinem Todesurteil retten! Denn vielleicht wird dieser Mann, der fluchend hätte sterben können, sich dann in euere Armen werfen. Stellt euch jedoch nicht die Frage, ob ihr tun sollt oder nicht, sondern versucht ihn gleich zu retten. Denn, wenn es euch gelingt, seid ihr der Stimme eueres Herzens gefolgt, die sagt: „Wenn du ihn retten kannst, so rette ihn!“

(Lamennais, Paris, 1862)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI -15

Forum de Debate com Elena de Fatima

18/08/2018

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Palestra: Fora da Caridade não há salvação!

17/08/2018

Os contrários

15/08/2018

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“Que diremos pois à vista destas coisas? Se Deus é por nós, quem será contra nós?”
Paulo (Romanos, 8:31)

A interrogação de Paulo ainda representa precioso tema para a comunidade evangélica dos dias que correm.

Perante nosso esforço desdobra-se campo imenso, onde o Mestre nos aguarda a colaboração resoluta.

Muitas vezes, contudo, grande número de companheiros prefere abandonar a construção para disputar com malfeitores do caminho.

Elementos adversos nos cercam em toda parte.
Obstáculos inesperados se desenham ante os nossos olhos aflitos, velhos amigos deixam-nos a sós, situações favoráveis, até ontem, são metamorfoseadas em hostilidades cruéis.

Enormes fileiras de operários fogem ao perigo, temendo a borrasca e esquecendo o testemunho.

Entretanto, não fomos situados na obra a fim de nos rendermos ao pânico, nem o Mestre nos enviou ao trabalho com o objetivo de confundir-nos através de experiências dos círculos exteriores.

Fomos chamados a construir.

Naturalmente, deveremos contar com as mil eventualidades de cada dia, suscetíveis de nascer das forças contrárias, dificultando-nos a edificação; nosso dia de luta será assediado pela perturbação e pela fadiga.

Isto é inevitável num mundo que tudo espera do cristão genuíno.

Em razão de semelhante imperativo, entre ameaças e incompreensões da senda, cabe-nos indagar, bem-humorados, à maneira do apóstolo dos gentios:

– “Se Deus é por nós, quem será contra nós?””

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

NÄCHSTENLIEBE ZU VERBRECHERN

13/08/2018

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Die wahre Nächstenliebe ist eine der erhabensten Lehren Gottes für die Welt. Unter den wahren Befolgern Seiner Lehre soll vollkommene Fraternität herrschen. Ihr sollt die Unglücklichen und die Verbrecher wie Gottes Kinder lieben, für welche, sobald sie reumütig werden, die Barmherzigkeit und die Vergebung Gottes bestimmt sind, genauso wie sie euch bei euren Fehlern zur Verfügung stehen, die ihr gegen Gottes Gesetze verübt. Denkt darüber nach, dass ihr noch schuldbeladener, noch tadelnswerter seid als diejenigen, denen ihr euer Mitgefühl und eure Vergebung verweigert, denn oftmals kennen sie Gott nicht, wie ihr Ihn kennt und deswegen wird von ihnen weniger verlangt, als von euch.

Richtet nicht, oh, richtet keineswegs, meine lieben Freunde! Denn das Maß, mit dem ihr richtet, wird noch strenger auf euch angewendet werden. Und ihr selbst benötigt Nachsicht für die Verstöße, die ihr ununterbrochen begeht. Ist es euch nicht bewusst, dass viele Taten, die vor Gottes reinem Auge verbrecherisch sind, in dieser Welt nicht einmal als leichte Fehler betrachtet werden? Die wahre Nächstenliebe besteht nicht nur aus den Almosen, die ihr gebt und auch nicht nur aus den tröstenden Worten, die diese Almosen begleiten. Nein, das ist nicht allein das, was Gott von euch erwartet. Die erhabene Nächstenliebe, von Christus gelehrt, besteht somit auch aus dem in euch immer anwesenden Wohlwollen und aus allen Handlungen im Umgang mit den Nächsten. Ihr könnt auch diese erhabene Tugend zum Wohl vieler Menschen ausüben, die zwar keiner Almosen bedürfen, die aber durch Worte der Liebe, des Trostes und der Ermutigung zu Gott geführt werden können.

Ich sage euch erneut, dass die Zeit nahe ist, in der die große Verbrüderung auf der Erde herrschen wird und in der die Menschen das Christus‐Gesetz befolgen werden. Ein Gesetz, das Zügel und Hoffnung sein wird und die Seelen zu der seligen Heimat führen wird. Liebet euch nun einander, wie Kinder desselben Vaters; macht keine Unterscheidung zwischen euch und den Unglücklichen, denn Gott will, dass ihr alle gleichgestellt seid. Verachtet keinen Menschen, denn Gott erlaubt, dass große Verbrecher unter euch leben, damit sie euch als Lehre dienen. Bald, wenn die Menschen unter den wahren Gesetzen Gottes leben, wird es die Notwendigkeit dieser Lehrinhalte nicht mehr geben. Alle unreinen und aufständischen Geister werden in Harmonie mit ihren Neigungen in niedere Welten aufgeteilt sein.

Diesen, von denen ich spreche, sollt ihr mit euren Gebeten helfen, das ist die wahrhaftige Nächstenliebe. Es ist euch nicht gegeben, über einen Verbrecher zu sagen: „Er ist ein Miserabler und soll von der Erde vertrieben werden. Der Tod, der auf ihn zukommt, ist eine zu milde Strafe für solch eine Kreatur.“ Nein, so sollt ihr nicht reden! Denkt an euer Vorbild, das Jesus ist. Was würde er sagen, wenn er einen solchen

bedauernswerten Menschen in seiner Nähe hätte? Er würde ihn bedauern und ihn als einen sehr bedauernswerten kranken Menschen betrachten. Er würde ihm seine Hand reichen. Ihr könnt wahrhaftig nicht dasselbe tun, aber zumindest könnt ihr für ihn beten und ihm geistig, während der Zeit, die er noch auf der Erde bleiben soll, Beistand leisten. Wenn ihr mit Vertrauen zu Gott betet, kann sein Herz von Reue berührt werden. Er ist genauso euer Nächster wie auch der Beste unter den Menschen. Seine Seele, rebellisch und verirrt, wurde wie die eure, um sich zu entwickeln, erschaffen. Helft ihm denn, aus der Gosse heraus zu kommen und betet für ihn.

 

(Elisabeth von Frankreich, Le Havre, 1862)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI -14