Archive for setembro \07\UTC 2018

Palestra: Céu e Inferno

07/09/2018
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Fórum de pergunta com Elena de Fatima

07/09/2018

WhatsApp Image 2018-06-26 at 14.29.00Estaremos oferecendo uma confraternização 15 francos no final do evento com a finalidade de auxiliar as despesas do local.

O filho egoísta

05/09/2018

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“Mas, respondendo ele, disse ao pai: Eis que te sirvo, há tantos anos, sem jamais transgredir um mandamento teu, e nunca me deste um cabrito para alegrar-me com os meus amigos.”
(Lucas, 15:29)

A parábola não apresenta somente o filho pródigo.

Mais aguçada atenção e encontraremos o filho egoísta.

O ensinamento velado do Mestre demonstra dois extremos da ingratidão filial.

Um reside no esbanjamento; o outro, na avareza.

São as duas extremidades que fecham o círculo da incompreensão humana.

De maneira geral, os crentes apenas enxergaram o filho que abandonou o lar paterno, a fim de viver nas estroinices do escândalo, tornando-se
credor de todas as punições; e raros aprendizes conseguiram fixar o pensamento na conduta condenável do irmão que permanecia sob o teto familiar, não menos passível de repreensão.

Observando a generosidade paterna, os sentimentos inferiores que o animam sobem à tona e ei-lo na demonstração de sovinice.

Contraria-o a vibração de amor reinante no ambiente doméstico; alega,
como autêntico preguiçoso, os anos de serviço em família; invoca, na posição de crente vaidoso, a suposta observância da Lei Divina e desrespeita o genitor, incapaz de partilhar lhe o justo contentamento.

Esse tipo de homem egoísta é muito vulgar nos quadros da vida.

Ante o bem-estar e a alegria dos outros, revolta-se e sofre, através da secura que o aniquila e do ciúme que o envenena.

Lendo a parábola com atenção, ignoramos qual dos filhos é o mais infortunado, se o pródigo, se o egoísta, mas atrevemo-nos a crer na imensa infelicidade do segundo, porque o primeiro já possuía a bênção do remorso em seu favor.”

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

DIE VERSTORBENEN FEINDE

03/09/2018

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 Der Spiritist hat noch weitere Gründe, um nachsichtig mit den Feinden zu sein. Er weiß, dass die Boshaftigkeit kein Dauerzustand des Menschen ist, sondern dass sie durch momentane Fehler hervorgerufen wird. Und genauso wie ein Kind seine Fehler verbessert, wird der böswillige Mensch eines Tages seine Fehler anerkennen und sich in einen guten Menschen verwandeln.

Als Spiritist weiß man auch, dass der Tod jemanden nur von der materiellen Präsenz seines Feindes befreien kann und dass dieser ihn mit seinem Hass verfolgen kann, auch nachdem er die Erde verlassen hat. So erfüllt sich die mörderische Rache nicht tatsächlich. Im Gegenteil, sie verursacht nur noch mehr Ärger, der von einer Existenz in die andere übergeht. Es war die Pflicht des Spiritismus durch Erfahrungen und durch das Gesetz, das die Verbindung der sichtbaren zu der unsichtbaren Welt bestimmt, zu beweisen, dass die Aussage: „Den Hass mit Blut vernichten.“  starrsinnig falsch ist. Denn in Wahrheit bindet das Blut den Hass bis über das Grab hinaus. Der Spiritismus hatte daher einen guten Grund und einen praktischen Nutzen für die Bedeutung der Verzeihung und für das erhabene Gebot Christi: „Liebet eure Feinde!“  zu bringen. Es gibt kein so verhärtetes Herz, das, selbst gegen seinen Willen, nicht durch gute Taten empfindsam wird. Das gute Verhalten gibt zumindest keinen Anlass für Vergeltungsmaßnahmen und damit kann ein Feind in einen Freund verwandelt werden, vor oder nach dem Tod. Mit dem schlechten Handeln ärgert der Mensch seinen Feind. Das stellt ein Instrument der Gerechtigkeit Gottes dar, die sich davon bedient, um denjenigen zu bestrafen, der nicht verziehen hat.

 Wir können infolgedessen Feinde unter den Lebenden und unter denen in der Geistigen Welt haben. Die Feinde aus der unsichtbaren Welt zeigen ihre Böswilligkeit durch Besessenheit und durch Unterjochung, von denen viele betroffen sind. Sie stellen eine Art von Prüfungen des Lebens dar. Diese Prüfungen, wie alle anderen, fördern den Fortschritt und sollten mit Demut akzeptiert werden, als Konsequenz des niedrigen Entwicklungsniveaus unseres Erdballs. Wenn keine böswilligen Menschen auf der Erde existieren würden, gäbe es um sie herum auch keine böswilligen Geister. Wenn wir Nachsicht und Güte mit den lebenden Feinden haben sollen, sollten wir sie mit den geistigen Feinden genauso haben.

Früher wurden blutige Opfer angeboten, um die Götter der Hölle zu besänftigen, die nichts anderes als böswillige Geister waren. Den Göttern der Hölle folgten noch die Dämonen, die dieselben sind. Der Spiritismus ist gekommen, um zu beweisen, dass die Dämonen nichts anderes sind als die Seelen bösartiger Menschen, die sich von ihrem irdischen Instinkt noch nicht befreit haben. Sie können nur durch das Opfer unseres Hasses besänftigt werden, oder besser gesagt, sie können es durch Nächstenliebe . Die Nächstenliebe hat nicht nur den Effekt, sie daran zu hindern, Böses zu tun, sondern auch, ihnen den guten Weg zu weisen und zu ihrer seelischen Rettung beizutragen. Deswegen begrenzt sich die Lehre „Liebet eure Feinde.“  nicht auf die Bewohner der Erde und unsere jetzigen Mitmenschen, sondern dehnt sich auf das große Gesetz der Solidarität und der universalen Brüderlichkeit aus.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XII – 5, 6