Não tropecemos

22/08/2018 by

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“Jesus respondeu: Não há doze horas no dia? Se alguém andar de dia, não tropeça, porque vê a luz deste mundo.”
(João, 11:9)

O conteúdo da interrogativa do Mestre tem vasta significação para os discípulos da atualidade.

“Não há doze horas no dia?”

Conscientemente, cada qual deveria inquirir de si mesmo em que estará aplicando tão grande cabedal de tempo.

Fala-se com ênfase do problema de desempregados na época moderna.

Entretanto, qualquer crise nesse sentido não resulta da carência de trabalho e, sim, da ausência de boa-vontade individual.

Um inquérito minucioso nesse particular revelaria a realidade.

Muita gente permanece sem atividade por revolta contra o gênero de serviço que lhe é oferecido ou por inconformação, em face dos salários.

Sobrevém, de imediato, o desequilíbrio.

A ociosidade dos trabalhadores provoca a vigilância dos mordomos e as leis transitórias do mundo refletem animosidade e desconfiança.

Se os braços estacionam, as oficinas adormecem.

Ocorre o mesmo nas esferas de ação espiritual.

Quantos aprendizes abandonam seus postos, alegando angústia de tempo? quantos não se transferem para a zona da preguiça, porque aconteceu isso ou aquilo, em pleno desacordo com os princípios superiores que abraça?

E, por bagatelas, grande número de servidores vigorosos procuram a retaguarda cheia de sombras.

Mas aquele que conserva acuidade auditiva ainda escuta com proveito a palavra do Senhor:

– Não há doze horas no dia? Se alguém andar de dia não tropeça.””

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

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NÄCHSTENLIEBE ZU VERBRECHERN

20/08/2018 by

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 Ein Mann ist in tödlicher Gefahr. Um ihn zu retten, muss ein anderer sein eigenes Leben gefährden. Es ist bekannt, dass der Erste ein Verbrecher ist und  wenn er gerettet wird, weitere Vergehen anrichten kann. Soll der Retter sich trotzdem in Gefahr begeben, um ihn zu retten?

Das ist eine ernste Sache, die dem Geist natürlich widerfahren kann. Ich beantworte diese Frage entsprechend meiner eigenen moralischen Entwicklung. Denn, worum es sich hier handelt, ist zu wissen, ob wir unser Leben in Gefahr bringen sollen, auch für einen Verbrecher. Die Aufopferung ist blind: Hilft man einem Feind, so soll man es mit dem Feind der Gesellschaft, genauer gesagt, einem Verbrecher auch tun. Glaubt ihr, dass, in diesem Fall, man diesen Unglücklichen nur vor dem Tod retten wird? Es geht vielleicht darum, ihn aus seinem ganzen vergangenen Leben zu retten. Denkt daran, dass tatsächlich in den raschen letzten Augenblicken seines Lebens, der verirrte Mensch in seine Vergangenheit zurückkehrt, oder vielmehr, seine Vergangenheit sich ihm offenbart. Der Tod kommt für ihn möglicherweise zu früh. Die Reinkarnation kann ihm äußerst schrecklich werden. Beeilt euch, handelt entschlossen, Menschen und rettet ihn! Ihr alle, die ihr durch die Spiritistische Wissenschaft aufgeklärt seid. Ihr könntet ihn vor seinem Todesurteil retten! Denn vielleicht wird dieser Mann, der fluchend hätte sterben können, sich dann in euere Armen werfen. Stellt euch jedoch nicht die Frage, ob ihr tun sollt oder nicht, sondern versucht ihn gleich zu retten. Denn, wenn es euch gelingt, seid ihr der Stimme eueres Herzens gefolgt, die sagt: „Wenn du ihn retten kannst, so rette ihn!“

(Lamennais, Paris, 1862)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI -15

Forum de Debate com Elena de Fatima

18/08/2018 by

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Palestra: Fora da Caridade não há salvação!

17/08/2018 by

Os contrários

15/08/2018 by

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“Que diremos pois à vista destas coisas? Se Deus é por nós, quem será contra nós?”
Paulo (Romanos, 8:31)

A interrogação de Paulo ainda representa precioso tema para a comunidade evangélica dos dias que correm.

Perante nosso esforço desdobra-se campo imenso, onde o Mestre nos aguarda a colaboração resoluta.

Muitas vezes, contudo, grande número de companheiros prefere abandonar a construção para disputar com malfeitores do caminho.

Elementos adversos nos cercam em toda parte.
Obstáculos inesperados se desenham ante os nossos olhos aflitos, velhos amigos deixam-nos a sós, situações favoráveis, até ontem, são metamorfoseadas em hostilidades cruéis.

Enormes fileiras de operários fogem ao perigo, temendo a borrasca e esquecendo o testemunho.

Entretanto, não fomos situados na obra a fim de nos rendermos ao pânico, nem o Mestre nos enviou ao trabalho com o objetivo de confundir-nos através de experiências dos círculos exteriores.

Fomos chamados a construir.

Naturalmente, deveremos contar com as mil eventualidades de cada dia, suscetíveis de nascer das forças contrárias, dificultando-nos a edificação; nosso dia de luta será assediado pela perturbação e pela fadiga.

Isto é inevitável num mundo que tudo espera do cristão genuíno.

Em razão de semelhante imperativo, entre ameaças e incompreensões da senda, cabe-nos indagar, bem-humorados, à maneira do apóstolo dos gentios:

– “Se Deus é por nós, quem será contra nós?””

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

NÄCHSTENLIEBE ZU VERBRECHERN

13/08/2018 by

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Die wahre Nächstenliebe ist eine der erhabensten Lehren Gottes für die Welt. Unter den wahren Befolgern Seiner Lehre soll vollkommene Fraternität herrschen. Ihr sollt die Unglücklichen und die Verbrecher wie Gottes Kinder lieben, für welche, sobald sie reumütig werden, die Barmherzigkeit und die Vergebung Gottes bestimmt sind, genauso wie sie euch bei euren Fehlern zur Verfügung stehen, die ihr gegen Gottes Gesetze verübt. Denkt darüber nach, dass ihr noch schuldbeladener, noch tadelnswerter seid als diejenigen, denen ihr euer Mitgefühl und eure Vergebung verweigert, denn oftmals kennen sie Gott nicht, wie ihr Ihn kennt und deswegen wird von ihnen weniger verlangt, als von euch.

Richtet nicht, oh, richtet keineswegs, meine lieben Freunde! Denn das Maß, mit dem ihr richtet, wird noch strenger auf euch angewendet werden. Und ihr selbst benötigt Nachsicht für die Verstöße, die ihr ununterbrochen begeht. Ist es euch nicht bewusst, dass viele Taten, die vor Gottes reinem Auge verbrecherisch sind, in dieser Welt nicht einmal als leichte Fehler betrachtet werden? Die wahre Nächstenliebe besteht nicht nur aus den Almosen, die ihr gebt und auch nicht nur aus den tröstenden Worten, die diese Almosen begleiten. Nein, das ist nicht allein das, was Gott von euch erwartet. Die erhabene Nächstenliebe, von Christus gelehrt, besteht somit auch aus dem in euch immer anwesenden Wohlwollen und aus allen Handlungen im Umgang mit den Nächsten. Ihr könnt auch diese erhabene Tugend zum Wohl vieler Menschen ausüben, die zwar keiner Almosen bedürfen, die aber durch Worte der Liebe, des Trostes und der Ermutigung zu Gott geführt werden können.

Ich sage euch erneut, dass die Zeit nahe ist, in der die große Verbrüderung auf der Erde herrschen wird und in der die Menschen das Christus‐Gesetz befolgen werden. Ein Gesetz, das Zügel und Hoffnung sein wird und die Seelen zu der seligen Heimat führen wird. Liebet euch nun einander, wie Kinder desselben Vaters; macht keine Unterscheidung zwischen euch und den Unglücklichen, denn Gott will, dass ihr alle gleichgestellt seid. Verachtet keinen Menschen, denn Gott erlaubt, dass große Verbrecher unter euch leben, damit sie euch als Lehre dienen. Bald, wenn die Menschen unter den wahren Gesetzen Gottes leben, wird es die Notwendigkeit dieser Lehrinhalte nicht mehr geben. Alle unreinen und aufständischen Geister werden in Harmonie mit ihren Neigungen in niedere Welten aufgeteilt sein.

Diesen, von denen ich spreche, sollt ihr mit euren Gebeten helfen, das ist die wahrhaftige Nächstenliebe. Es ist euch nicht gegeben, über einen Verbrecher zu sagen: „Er ist ein Miserabler und soll von der Erde vertrieben werden. Der Tod, der auf ihn zukommt, ist eine zu milde Strafe für solch eine Kreatur.“ Nein, so sollt ihr nicht reden! Denkt an euer Vorbild, das Jesus ist. Was würde er sagen, wenn er einen solchen

bedauernswerten Menschen in seiner Nähe hätte? Er würde ihn bedauern und ihn als einen sehr bedauernswerten kranken Menschen betrachten. Er würde ihm seine Hand reichen. Ihr könnt wahrhaftig nicht dasselbe tun, aber zumindest könnt ihr für ihn beten und ihm geistig, während der Zeit, die er noch auf der Erde bleiben soll, Beistand leisten. Wenn ihr mit Vertrauen zu Gott betet, kann sein Herz von Reue berührt werden. Er ist genauso euer Nächster wie auch der Beste unter den Menschen. Seine Seele, rebellisch und verirrt, wurde wie die eure, um sich zu entwickeln, erschaffen. Helft ihm denn, aus der Gosse heraus zu kommen und betet für ihn.

 

(Elisabeth von Frankreich, Le Havre, 1862)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI -14

 

Palestra: Compromissos com a Vida

10/08/2018 by

Contra a insensatez

08/08/2018 by

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“Sois vós tão insensatos que, tendo começado pelo Espírito, acabeis agora pela carne?”
Paulo. (Gálatas, 3:3)

Um dos maiores desastres no caminho dos discípulos é a falsa compreensão com que iniciam o esforço na região superior, marchando em sentido inverso para os círculos da inferioridade.

Dão, assim, a idéia de homens que partissem à procura de ouro, contentando se, em seguida, com a lama do charco.

Semelhantes fracassos se fazem comuns, nos vários setores do pensamento religioso.

Observamos enfermos que se dirigem à espiritualidade elevada, alimentando nobres impulsos e tomados de preciosas intenções; conseguida a cura, porém, refletem na melhor maneira de aplicarem as vantagens obtidas na aquisição do dinheiro fácil.

Alguns, depois de auxiliados por amigos das esferas sublimadas, em transcendentes questões da vida eterna, pretendem atribuir a esses mesmos benfeitores a função de policiais humanos, na pesquisa de objetivos menos dignos.

Numerosos aprendizes persistem nos trabalhos do bem; contudo, eis que aparecem horas menos favoráveis e se entregam, inertes, ao desalento, reclamando prêmio aos minguados anos terrestres em que tentaram servir na lavoura do Mestre Divino e plenamente despreocupados dos períodos multimilenários em que temos sido servidos pelo Senhor.

Tais anomalias espirituais que perturbam consideravelmente o esforço dos discípulos procedem dos filtros venenosos compostos pelos pruridos de recompensa.

Trabalhemos, pois, contra a expectativa de retribuição, a fim de que prossigamos na tarefa começada, em companhia da humildade, portadora de luz imperecível.”

Livro: Pão Nosso – Espírito: Emmanuel  – Médium: Chico Xavier

DER GLAUBE UND DIE NÄCHSTENLIEBE

06/08/2018 by

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 Neulich sagte ich euch, meine geliebten Kinder, dass die Nächstenliebe ohne den Glauben nicht genügt, um eine soziale Ordnung unter den Menschen aufrecht zu erhalten, die sie glücklich machen könnte. Ich hätte auch sagen können, dass die Nächstenliebe ohne den Glauben unmöglich ist. Ihr werdet sehr wohl selbst unter Menschen, die keiner Religion angehören, den Antrieb zur Güte finden. Die nachdrückliche Nächstenliebe, die nur mit Entsagung und mit einem dauerhaften Opfer aller egoistischen Interessen praktiziert wird, lässt sich dennoch nur durch den Glauben inspirieren. Denn nichts anderes darüber hinaus ermöglicht es, das Kreuz dieses irdischen Lebens mit Mut und Beharrlichkeit zu tragen.

Ja, meine Kinder, es ist zwecklos, dass der vergnügungsgierige Mensch in Bezug auf sein irdisches Schicksal sich zu betrügen versucht, in dem er behauptet, dass es ihm erlaubt ist, sich nur mit seinem Glück zu beschäftigen. Es ist wahr, dass Gott uns erschaffen hat, um in der Ewigkeit glücklich zu sein. Das irdische Leben soll dennoch einzig und allein unserer moralischen Vervollkommnung dienen, die mit Hilfe unseres Körpers und der materiellen Welt leichter zu erlangen ist. Denn ohne die gewöhnlichen Schicksalsschläge des Lebens, die Verschiedenartigkeit euerer Interessen, euerer Vorlieben und euerer Bedürfnisse in Betracht zu ziehen, stellt das auch ein Mittel dar, euch, in dem ihr die Nächstenliebe ausübt, zu vervollkommnen. Und in der Tat wird euch der Erhalt der Harmonie zwischen so unterschiedlichen Elementen erst möglich sein, wenn ihr Zugeständnisse und gegenseitiges Opfer erbracht habt. Ihr habt allerdings Recht zu behaupten, dass die Glückseligkeit den Menschen auf dieser Welt vorgesehen ist, dennoch nur, wenn sie diese suchen, jedoch nicht in den materiellen Genüssen, sondern in dem Guten. Die Geschichte des Christentums erzählt von Märtyrern, die mit Freude in ihr Martyrium gegangen sind. In euerer heutigen Gesellschaft sind weder der Scheiterhaufen des Märtyrers, noch das Leben zu opfern mehr notwendig, um Christ zu sein, sondern vielmehr einzig und allein das Opfer eueres Egoismus, eueres Stolzes und euerer Eitelkeit. Ihr werdet siegen, sofern der Glaube euch trägt und die Nächstenliebe euch inspiriert.

(Schutzgeist, Krakau, 1861)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. XI -13

Forum de Debate com Elena de Fatima

04/08/2018 by

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