Palestra: Da influência do meio

30/03/2018 by

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04.04.18

Expositor:   Edson Tobler

Horário: das 19.30h às 20.30h

Passe magnético: das 19.00h às 19.20h

Reflexão do Evangelho: 18.30h

Local: Haselstrasse 9, 5400 Baden/AG

LANCHE CARITATIVO

LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

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Pensa um pouco

28/03/2018 by

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“As obras que eu faço em nome de meu Pai, essas testificam de mim.” Jesus (João, 10:25)

É vulgar a preocupação do homem comum, relativamente às tradições familiares e aos institutos terrestres a que se prende, nominalmente, exaltando-se nos títulos convencionais que lhe identificam a personalidade.

Entretanto, na vida verdadeira, criatura alguma é conhecida por semelhantes processos.

Cada Espírito traz consigo a história viva dos próprios feitos e somente as obras efetuadas dão a conhecer o valor ou o demérito de cada um.

Com o enunciado, não desejamos afirmar que a palavra esteja desprovida de suas vantagens indiscutíveis; todavia, é necessário compreender-se que o verbo é também profundo potencial recebido da Infinita Bondade, como recurso divino, tornando-se indispensável saber o que estamos realizando com esse dom do Senhor Eterno.

A afirmativa de Jesus, nesse particular, reveste-se de imperecível beleza.

Que diríamos de um Salvador que estatuísse regras para a Humanidade, sem partilhar-lhe as dificuldades e impedimentos?

O Cristo iniciou a missão divina entre homens do campo, viveu entre doutores irritados e pecadores rebeldes, uniu-se a doentes e aflitos, comeu o duro pão dos pescadores humildes e terminou a tarefa santa entre dois ladrões.

Que mais desejas?

Se aguardas vida fácil e situações de evidência no mundo, lembra-te do Mestre e pensa um pouco.”

Pão Nosso – Emmanuel – Chico Xavier

VERSÖHNUNG MIT DEM GEGNER

26/03/2018 by

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Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.  (Matthäus V, 25 ‐ 26)

Es gibt in der Praxis des Vergebens und der Güte im Allgemeinen nicht nur eine moralische Wirkung, sondern auch eine materielle. Wir wissen, dass der Tod uns nicht von unseren Feinden befreit. Die rachsüchtigen Geistwesen verfolgen normalerweise mit ihrem Hass diejenigen über den Tod hinaus, gegen die sie Hass empfinden, weswegen diese Volksaussage „Wenn die Schlange tot ist, verspritzt sie kein Gift mehr“ nicht zutrifft, wenn sie auf den Menschen angewendet wird. Das hinterlistige Geistwesen wartet, dass der gehasste Mensch reinkarniert und somit durch die Einschränkung des Körpers weniger frei wird. Er kann ihn dann leichter plagen und an seinen Interessen oder an seinen Vorlieben Schaden anrichten. Unter diesen Tatsachen sind die Ursachen für die meisten Besessenheitsfälle zu verzeichnen, insbesondere bei denen, die ernster zu nehmen sind, wie die Unterjochungsfälle und die eigentliche Besessenheit. Die umsessenen und besessenen Menschen sind somit fast immer Opfer einer vorherigen Rachsucht, die durch ihr Verhalten vielleicht aus einem früheren Leben verursacht wurde. Gott lässt zu, dass sie dadurch ihre eigenen Fehler oder jene, die sie anderen zugefügt haben, korrigieren können. Wenn sie die Fehler nicht selbst auslösten, haben sie diese durch den Mangel an Nachsicht und Nächstenliebe verursacht, weil sie nicht vergeben konnten. Es ist wichtig, in Anbetracht eueres zukünftigen Friedens, die Fehler so schnell wie möglich wieder gutzumachen, die ihr gegenüber eueren Nächsten getan habt, um noch vor dem Tod irgendwelche Motive für Auseinandersetzungen auszulöschen. Diese könnten Keime einer späteren Animosität werden. Auf diese Weise kann ein erbitterter Feind in dieser Welt zu einem Freund in der anderen Welt werden. Wer zumindest schon so handelt, behält das Recht auf seiner Seite und somit lässt es Gott nicht zu, dass derjenige, der verziehen hat, das Ziel von Rachakten wird. Als Jesus uns lehrte, uns so schnell wie möglich mit unseren Gegnern zu versöhnen, tat er es nicht nur, um die Auseinandersetzung während dieser Existenz zu vermeiden, sondern auch, damit sie sich nicht in unserem zukünftigen Leben ausbreitet. Ihr werdet nicht vorher befreit sein, bis ihr den letzten Heller bezahlt habt; das bedeutet, bis Gottes Gerechtigkeit vollständig zur Geltung gekommen ist.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 5, 6

O arado

21/03/2018 by

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“E Jesus lhe disse: Ninguém, que lança mão do arado e olha para trás é apto para o reino de Deus.” (Lucas, 9:62)

Aqui, vemos Jesus utilizar na edificação do Reino Divino um dos mais belos símbolos.

Efetivamente, se desejasse, o Mestre criaria outras imagens.
Poderia reportar-se às leis do mundo, aos deveres sociais, aos textos da profecia, mas prefere fixar o ensinamento em bases mais simples.

O arado é aparelho de todos os tempos. É pesado, demanda esforço de colaboração entre o homem e a máquina, provoca suor e cuidado e, sobretudo, fere a terra para que produza. Constrói o berço das sementeiras e, à sua passagem, o terreno cede para que a chuva, o sol e os adubos sejam convenientemente aproveitados.

É necessário, pois, que o discípulo sincero tome lições com o Divino Cultivador, abraçando-se ao arado da responsabilidade, na luta edificante, sem dele retirar as mãos, de modo a evitar prejuízos graves à “terra de si mesmo”.

Meditemos nas oportunidades perdidas, nas chuvas de misericórdia que caíram sobre nós e que se foram sem qualquer aproveitamento para nosso espírito, no sol de amor que nos vem vivificando há muitos milênios, nos adubos preciosos que temos recusado, por preferirmos a ociosidade e a indiferença.

Examinemos tudo isto e reflitamos no símbolo de Jesus.

Um arado promete serviço, disciplina, aflição e cansaço; no entanto, não se deve esquecer que, depois dele, chegam semeaduras e colheitas, pães no prato e celeiros guarnecidos.”

Pão Nosso – Emmanuel – Chico Xavier

VERGEBT, DAMIT GOTT EUCH VERGIBT

19/03/2018 by

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Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. (Matthäus V, 7)

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. (Matthäus VI, 14 – 15)

Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (…) Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. (Matthäus XVIII, 15, 21‐22)

Die Nächstenliebe ist die Ergänzung der Sanftmut. Denn wer nicht barmherzig ist, kann auch nicht sanft oder friedfertig sein. Die Nächstenliebe besteht aus dem Vergessen und dem Vergeben der Beleidigungen. Der Hass und die Rachegefühle zeigen eine Seele ohne Erhabenheit und Größe an. Das Vergessen der Beleidigung ist dagegen die Tugend einer erhabenen Seele, die über der Schlechtigkeit schwebt, die man ihr antun wollte. Erstere ist immer von einer misstrauischen Reizbarkeit angespannt und voller Bitterkeit, während die erhabene Seele ruhig, voller Sanftmut und Nächstenliebe ist.

Weh demjenigen, der sagt: Ich werde nie vergeben. Wenn dieser nicht von der Menschheit verurteilt wird, wird er Gottes Urteil erfahren. Mit welchem Recht würde er die Vergebung seiner eigenen Fehler verlangen, wenn er selbst nicht die Fehler anderer vergibt? Jesus lehrt uns, dass die Nächstenliebe keine Grenzen haben soll, indem er sagt, dass jeder seinem Bruder vergeben soll, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

Es gibt aber zwei sehr unterschiedliche Arten der Vergebung: Die eine ist weit reichend, edel, wahrhaftig großherzig und ohne verborgene Gedanken. Sie vermeidet es mit Zartgefühl, die Selbstliebe und die Empfindlichkeit des Gegners zu verletzen, auch wenn dieser Letzte im Unrecht steht. Bei der zweiten Art legt der Beleidigte oder derjenige, der sich beleidigt fühlt, dem anderen erniedrigende Bedingungen auf und lässt das Gewicht seiner Vergebung spüren, und diese verärgert, anstatt zu beruhigen. Wenn dieser dem Verursacher der Beleidigung seine Hand reicht, tut er dies nicht aus Güte, sondern aus Prahlerei, um allen Menschen sagen zu können: „Schaut wie großherzig ich bin.“ Unter solchen Umständen ist eine aufrichtige Versöhnung beiderseits nicht möglich. Hier existiert keine Großherzigkeit, sondern nur eine Form der Befriedigung des Stolzes. In jedem Streit wird jedenfalls derjenige die Sympathie der unbeteiligten Menschen erwerben, der sich zur Versöhnung bereit zeigt, der mehr Uneigennützigkeit sowie Nächstenliebe und wahrhaftige Erhabenheit der Seele beweist.

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. X – 1, 2, 3, 4

O novo mandamento

14/03/2018 by

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“Um novo mandamento vos dou: que vos ameis uns aos outros, como eu vos amei.” – Jesus. (João, 13:34.)

A leitura despercebida do texto induziria o leitor a sentir nessas palavras do Mestre absoluta identidade com o seu ensinamento relativo à regra áurea.

Entretanto, é preciso salientar a diferença.

O “ama a teu próximo como a ti mesmo” é diverso do “que vos ameis uns aos outros como eu vos amei”.

O primeiro institui um dever, em cuja execução não é razoável que o homem cogite da compreensão alheia. O aprendiz amará o próximo como a si mesmo.

Jesus, porém, engrandeceu a fórmula, criando o novo mandamento na comunidade cristã.

O Mestre refere-se a isso na derradeira reunião com os amigos queridos, na intimidade dos corações.

A recomendação “que vos ameis uns aos outros como eu vos amei” assegura o regime da verdadeira solidariedade entre os discípulos, garante a confiança fraternal e a certeza do entendimento recíproco.

Em todas as relações comuns, o cristão amará o próximo como a si mesmo, reconhecendo, contudo, que no lar de sua fé conta com irmãos que se amparam efetivamente uns aos outros.

Esse é o novo mandamento que estabeleceu a intimidade legítima entre os que se entregaram ao Cristo, significando que, em seus ambientes de trabalho, há quem se sacrifique e quem compreenda o sacrifício, quem ame e se sinta amado, quem faz o bem e quem saiba agradecer.

Em qualquer círculo do Evangelho, onde essa característica não assinala as manifestações dos companheiros entre si, os argumentos da Boa Nova podem haver atingido os cérebros indagadores, mas ainda não penetraram o santuário dos corações.”

Caminho, Verdade e Vida – Emmanuel – Chico Xavier

DIE WUT

12/03/2018 by

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Durch die vollkommen falsche Idee, man könne die eigene Natur nicht verbessern, glaubt der Mensch, von den Anstrengungen befreit zu sein, seine Fehler zu korrigieren, bei denen er freiwillig verweilt. Das würde von ihm sehr viel Beharrlichkeit verlangen. Es ist beispielsweise auch so, dass, wenn der Mensch in Zorn gerät, er fast immer die Entschuldigung in seinem Temperament sucht. Anstatt sich schuldig zu erkennen, schiebt er die Fehler seinem Organismus zu und beschuldigt somit Gott für seine eigenen Fehler. Das ist immer noch die Folge des Stolzes, der sich mit all seinen anderen Unvollkommenheiten vermischt hat.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass gewisse Temperamente stärker zur Gewalt neigen, so wie manche flexible Muskeln besser für gewisse Kraftanstrengungen geeignet sind. Denkt aber nicht, dass damit die Hauptursache des Zorns gefunden ist. Glaubt nur nicht, dass der überwiegende Grund der Wut darin zu suchen ist. Seid gewiss, dass der friedfertige Geist, sollte er sich auch in einem kräftigen Körper befinden, immer ein friedfertiges Wesen sein wird und dass der gewalttätige Geist nicht nur dadurch, dass er sich in einem schwachen Körper befindet, milder werden würde. Die Brutalität nimmt nur einen anderen Charakter an. Besitzt der Geist nicht den geeigneten Körper, um die Gewalt ausleben zu können, konzentriert sich die Wut nach Innen, während in anderem Fall sie nach Außen Ausdruck findet.

Der Körper allein verursacht keinen Wutanfall bei jemandem, der ihn nicht schon hat, genauso wenig verursacht er andere Süchte. Alle Tugenden oder Laster sind eigentümliche Verknüpfungen des Geistes. Wo wären ohne diese der Verdienst und die Verantwortung? Der missgebildete Mensch kann sich nicht umformen, weil der Geist nichts damit zu tun hat. Er kann trotzdem das verändern, was mit dem Geist in Beziehung steht, sofern er einen festen Willen zeigt. Beweist nicht euere Erfahrung, Spiritisten, bis zu welchen Grenzen die Kraft des eigenen Willens gehen kann, aufgrund wahrhafter Veränderungen, die wie Wunder vor eueren Augen erscheinen? Seid euch bewusst, dass der Mensch nur lasterhaft bleibt, weil er lasterhaft bleiben will;  dass aber derjenige, der sich bessern will, es stets ohne weiteres tun kann. Anders gedacht würde es das Gesetz des Fortschrittes für die Menschen nicht geben.

(Hahnemann, Paris, 1863)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. IX – 10

Mediunidade e obsessao na infancia

09/03/2018 by

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Formada em Educação para o ensino Fundamental.
Trabalha exclusivamente para a área de Educação Espirita Infanto-Juvenil na Europa e demais continentes, realizando seminários, conferencias e cursos de formação de educadores espiritas para a infância e juventude.
Atualmente é responsável pela Coordenação Internacional Europeia da área de Educação Espirita para a Infância, Juventude e Família do Conselho Espirita Internacional.

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LENDA DA SOPA DA PEDRA?

A lenda da sopa de pedra nos desperta para a necessidade de auxiliarmos uns aos outros. Contamos com a sua contribuição na nossa Sopa de Pedra para mantermos este cantinho que utilizamos para propagar o Evangelho do Cristo. Sejam bem-vindos!

Façamos nossa Luz

07/03/2018 by

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“Assim resplandeça a vossa luz diante dos homens.” – Jesus. (Mateus, 5:16.)

Ante a glória dos mundos evolvidos, das esferas sublimes que povoam o Universo, o estreito campo em que nos agitamos, na Crosta Planetária, é limitado círculo de ação.

Se o problema, no entanto, fosse apenas o de espaço, nada teríamos a lamentar.

A casa pequena e humilde, iluminada de Sol e alegria, é paraíso de felicidade.

A angústia de nosso plano procede da sombra.

A escuridão invade os caminhos em todas as direções.

Trevas que nascem da ignorância, da maldade, da insensatez, envolvendo povos, instituições e pessoas. Nevoeiros que assaltam consciências, raciocínios e sentimentos.

Em meio da grande noite, é necessário acendamos nossa luz.

Sem isso é impossível encontrar o caminho da libertação.

Sem a irradiação brilhante de nosso próprio ser, não poderemos ser vistos com facilidade pelos Mensageiros Divinos, que ajudam em nome do Altíssimo, e nem auxiliaremos efetivamente a quem quer que seja.

É indispensável organizar o santuário interior e iluminá-lo, a fim de que as trevas não nos dominem.

É possível marchar, valendo-nos de luzes alheias.

Todavia, sem claridade que nos seja própria, padeceremos constante ameaça de queda.

Os proprietários das lâmpadas acesas podem afastar-se de nós, convocados pelos montes de elevação que ainda não merecemos.

Vale-te, pois, dos luzeiros do caminho, aplica o pavio da boa-vontade ao óleo do serviço e da humildade e acende o teu archote para a jornada.

Agradece ao que te ilumina por uma hora, por alguns dias ou por muitos anos, mas não olvides tua candeia, se não desejas resvalar nos precipícios da estrada longa!…

O problema fundamental da redenção, meu amigo, não se resume a palavras faladas ou escritas.

É muito fácil pronunciar belos discursos e prestar excelentes informações, guardando, embora, a cegueira nos próprios olhos.

Nossa necessidade básica é de luz própria, de esclarecimento íntimo, de auto-educação, de conversão substancial do “eu” ao Reino de Deus.

Podes falar maravilhosamente acerca da vida, argumentar com brilho sobre a fé, ensinar os valores da crença, comer o pão da consolação, exaltar a paz, recolher as flores do bem, aproveitar os frutos da generosidade alheia, conquistar a coroa efêmera do louvor fácil, amontoar títulos diversos que te exornem a personalidade em trânsito pelos vales do mundo…

Tudo isso, em verdade, pode fazer o espírito que se demora, indefinidamente, em certos ângulos da estrada.

Todavia, avançar sem luz é impossível.”

Caminho, Verdade e Vida – Emmanuel – Chico Xavier

DIE WUT

05/03/2018 by

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Der Stolz lässt euch glauben, mehr zu sein, als ihr seid. Deshalb könnt ihr keinen Vergleich hinnehmen, der euch herabsetzt. Euch kann jedes Vergleichen mit anderen irritieren und verletzen, weil ihr euch erhabener schätzt als eure Geschwister, sei es in Bezug auf eueren Geist, auf eure soziale Position oder auf eure persönliche Größe. Was geschieht dann? Ihr liefert euch dem Zorn aus.

Sucht den Ursprung dieser Anfälle vorübergehenden Irrsinns, der dem animalischen Verhalten der Tierwelt ähnelt und euch die Ruhe und den Verstand verlieren lässt. Sucht und ihr werdet fast immer den verletzten Stolz als Grund dafür finden. Ist es nicht der durch andere Meinung verletzte Stolz, der euch dazu bringt, die rechten Anmerkungen abzulehnen und die weisesten Ratschläge mit Wut zurückzuweisen? Die eigene Ungeduld, welche die meisten kindischen Unannehmlichkeiten auslöst, hängt mit der Bedeutung zusammen, die wir unserer eigenen Persönlichkeit geben, von der wir glauben, dass alles sich unterwerfen soll.

In seiner Wut attackiert der zornige Mensch alles: Die Natur, die leblosen Gegenstände, die er zerstört, weil sie ihm nicht gehorchen, usw. Ach, wenn er sich in diesem Augenblick in aller Ruhe sehen könnte! Er hätte vor sich selbst Angst, oder käme sich lächerlich vor. Er soll daher selbst den Eindruck beurteilen, den er bei den anderen erwecken würde. Er sollte sich dann zumindest aus Respekt vor sich selbst bemühen, die Tendenz zu überwinden, die ihn bemitleidenswert macht.

Wenn der Mensch bedenken würde, dass der Zorn nichts lösen kann, sondern vielmehr sein Leben beeinträchtigt und seiner Gesundheit schadet, würde er erkennen, dass er selbst sein erstes Opfer ist. Noch eine andere Sache kann er in Betracht ziehen: Den Gedanken, dass er alle Menschen, die ihn umgeben, damit unglücklich macht. Und wenn er sein Herz öffnet, würde er es nicht bereuen, die Wesen, die er am meisten liebt, leiden zu lassen? Was für ein tödliches Reuegefühl, wenn er in einem törichten Anfall eine Tat vollbringt, die er lebenslang bereuen würde!

Mit einem Wort, die Wut schließt bestimmte Tugenden des Herzens nicht aus. Sie hindert aber den Menschen, Gutes zu tun und kann viel Schlechtes hervorrufen. Das sollte also genügen, um uns anzustrengen, die Wut zu vermeiden und uns zu beherrschen. Der Spiritist ist vielmehr aus anderem Grund berufen, die Wut zu vermeiden, da sie gegen die Nächstenliebe und gegen die christliche Demut verstößt.

(Ein Schutzgeist, Bordeaux, 1863)

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus – Kap. IX – 9